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Konzentration ist ein Erfolgsmodell: Doch was, wenn du 30, 40 Aktien besitzt?

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.
Aktien

Konzentration kann bei Aktien ein Erfolgsmodell sein. Sowie auch eine besonders starke Allokation. Wer als Investor besonders erfolgreich sein möchte, der kann einzelne, für sich beste Unternehmen richtig stark gewichten, um so das beste Chancen-Verhältnis und Renditepotenzial herauszukitzeln.

Ein berühmter Investor, der eine starke Allokation und Konzentration aufweist, ist beispielsweise Warren Buffett. Das Orakel von Omaha investiert überaus konzentriert. Lediglich eine Handvoll Aktien machen bei dem Starinvestor einen gigantischen Großteil des milliardenschweren Portfolios aus.

Bleibt nur die Frage: Was ist, wenn du als Privatinvestor 30 oder 40 Aktien besitzt? Kannst du es dann vergessen, ein erfolgreicher und marktschlagender Investor zu sein? Mit Konzentration hat ein solcher Ansatz jedenfalls wenig zu tun.

Keine Konzentration, kein Erfolg …?

Anzunehmen, dass man ohne Konzentration keinen Erfolg haben kann, ist natürlich ein Fehler. Trotzdem sollte man als Investor mit einem überaus breiten Portfolio einen wesentlichen Faktor überprüfen: Nämlich, ob man es trotzdem schafft, den breiten Markt zumindest ein bisschen zu schlagen. Mit 30 oder 40 Aktien könnte es sich ansonsten fast anbieten, anstatt auf einzelne Aktien auf ETFs oder andere, kostengünstige Indexfonds zu setzen. Die Diversifikation ist jedenfalls sehr breit, die Allokation bei einzelnen Aktien eher gering.

Trotzdem heißt ein Ansatz mit 30 oder 40 Aktien und wenig Konzentration im Portfolio nicht, das man wenig erfolgreich sein kann. Erfolg in der Welt von Aktien und Börse ist schließlich etwas, das man selbst definieren kann. Und je nachdem, welche Ziele man verfolgt, kann eine solche Breite genau das richtige Maß an Diversifikation sein.

Nehmen wir an, du möchtest beispielsweise eine Rentenlücke im Ruhestand mit Dividendenaktien stopfen. Natürlich existieren qualitativ einige wenige Ausschütter, die mit Konzentration die Basis erfüllen können. Trotzdem könnte es ein cleverer Ansatz sein, möglichst breit zu diversifizieren. Das stellt das Fundament für dein passives Einkommen auf viele Eckpfeiler, im Falle einer Dividendenkürzung spürst du diese nicht ganz so stark.

Du siehst also: Natürlich kann ein konzentriertes Portfolio besser performen. Trotzdem solltest du immer hinterfragen, welche Ziele du hast und wie geeignet deine Aktienbasis dafür ist. Wenn dir gefällt, was du siehst, können auch 30 oder 40 Aktien die richtige Basis für dich sein.

Was, wenn mir nicht gefällt, was ich sehe?

Konzentration im Portfolio ist daher eher eine Richtung, die einige Investoren präferieren. Es kann zum Erfolg führen, aber auch das Risiko ist natürlich entsprechend höher bei einem Ansatz mit einer starken Allokation.

Möchtest du jedoch eigentlich konzentrierter investieren und besitzt bereits 30 oder 40 Aktien, so hast du zwei Möglichkeiten: Entweder dieses Maß in Diversifikation ist okay für dich, weil du an alle Aktien und Unternehmen langfristig glaubst. Oder aber du trennst dich von einigen Namen, weil es vielleicht bessere und schlechtere unternehmensorientierte Gesamtpakete gibt. Letzteres könnte dir zu einem konzentrierteren Portfolio verhelfen.

Der Artikel Konzentration ist ein Erfolgsmodell: Doch was, wenn du 30, 40 Aktien besitzt? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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