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Konsequenz aus der U-Bootkrise: "Europa muss für sich selbst sprechen"

·Lesedauer: 1 Min.

Die Mitglieder der Europäischen Interventionsinitiative haben in Stockholm die Ereignisse in Afghanistan sowie die U-Boot-Krise zwischen Frankreich und dem trilateralen Militärbündnis AUKUS erörtert.

Dabei wurden eine engere Kooperation der 13 Mitgliedsstaaten und eine größere Unabhängigkeit von den USA ins Auge gefasst.

Die französische Verteidigungsministerin Florence Parly fasste zusammen: "Der Fall von Kabul und der schlecht vorbereitete Abzug der Truppen aus Afghanistan waren eine sehr schwierige Zeit. Wir haben einen Mangel an Koordination unter uns, zwischen den Verbündeten in der NATO und auch den Mitgliedern der EU festgestellt. Und ich möchte auch die AUKUS-Partnerschaft erwähnen, die ohne jegliche Konsultation am selben Tag angekündigt wurde, an dem die EU ihre indo-pazifische Strategie vorstellte. Diese Ereignisse zeigen uns etwas, was wir bereits wissen: Europa muss für sich selbst sprechen, Europa muss in der Lage sein, für sich selbst zu handeln, für die Sicherheit unserer Bürger."

Großbritannien gehört sowohl dem AUKUS-Bündnis als auch der Europäischen Interventionsinitaive an. Um die AUKUS-Krise mit Frankreich zu entschärfen hat es bereits Gespräche auf höchster Ebene gegeben, die fortgesetzt werden sollen.

Großbritannien, die USA und Australien hatten vergangene Woche ohne Absprache mit den Verbündeten den AUKUS- Sicherheitspakt im Indopazifik ins Leben gerufen

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