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Konkurrenz für Amazon Go: Chinesischer E-Commerce-Riese JD eröffnet erste kassenlose Robo-Geschäfte in Europa

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Futuristisches Shopping: Der chinesische Amazon-Konkurrent JD.com hat zwei von Robotern betriebene, kassenlose Geschäfte in den Niederlanden eröffnet. In den Städten Rotterdam und Leiden können JD-Kunden bald Produkte zum Abholen oder zum Liefern per App oder über die Website vorbestellen. Das besondere ist: Das Ganze wird nicht von Menschen, sondern von Robotern betrieben, die die Produkte suchen, verpacken und innerhalb des Ladens transportieren.

Die Roboter betreiben auch das Lager des Geschäfts. Kunden müssen zur Abholung lediglich einen QR-Code scannen und die Waren werden automatisch kommissioniert, sortiert und transportiert. JDs Sortiment umfasst auch frische und verpackte Lebensmitteln, Haushaltsgeräte, Kosmetik, Einrichtung, Mode und vieles mehr.

Das "Ochama"-Konzept

Das sogenannte "Ochama"-Konzept - eine Zusammensetzung aus den Worten "Omnichannel" und "amazing" - soll Kunden einen komfortablem und stressfreien Einkauf ermöglichen. Auch finanziell soll das Konzept für Kunden ein Vorteil sein: Wie das Fachnachrichtenportal "Internetworld" zuvor berichtete, könnten durch die Automatisierung der Prozesse die Preise von Food- and Non-Food-Produkten um zehn Prozent unter dem marktüblichen Wert gesenkt werden.

Laut CNBC plane das Unternehmen zwei weitere solcher Geschäfte in Amsterdam und Utrecht. "Mit der Erfahrung im Einzelhandel und den modernsten Logistiktechnologien, die das Unternehmen im Laufe der Jahre gesammelt hat, wollen wir für die Kunden in Europa ein noch nie dagewesenes Einkaufsformat mit besseren Preisen und besserem Service schaffen", sagt Pass Lei, General Manager von Ochama, JD Worldwide.

Amazon hat bereits erfolgreich kassenlose Supermärkte in Form von Amazon Go in den USA und Amazon Fresh im Vereinigten Königreich umgesetzt. JDs Ausweitung seines vollautomatisierten Konzepts macht Amazon jetzt Konkurrenz.

mwolf

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