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Konjunkturprogramm: Kinderbonus wirksamer als gesenkte Mehrwertsteuer

·Lesedauer: 1 Min.

WIESBADEN (dpa-AFX) - In der Corona-Krise hat sich der Kinderbonus als wirksameres Instrument zur Ankurbelung des privaten Konsums erwiesen als die zwischenzeitlich abgesenkte Mehrwertsteuer. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung des Statistischen Bundesamtes zu dem im Juni vergangenen Jahres beschlossenen Konjunkturprogramm hervor. Laut einer repräsentativen Befragung zogen 20 bis 25 Prozent der Hauhalte geplante Anschaffungen wegen der um drei Prozentpunkte abgesenkten Mehrwertsteuer vor oder betrachteten sie als zusätzlichen Kaufanreiz.

Der Kinderbonus in Höhe von 300 Euro pro berechtigtem Kind sollte den Angaben zufolge von weit mehr Haushalten für Konsumausgaben genutzt werden. Mehr als jeder zweite kindergeld-berechtigte Haushalt setzte den Kinderbonus ganz oder teilweise zu Konsumzwecken ein, hieß es. In dem Erhebungszeitraum von August bis Dezember hätten zwischen 55 und 60 Prozent der befragten Haushalte angegeben, den Bonus für Konsumzwecke auszugeben. Etwa jede fünfte Familie wollte damit Schulden bezahlen. Da bei höheren Einkommen die Boni mit den steuerlichen Kinderfreibeträgen verrechnet werden, ging auch ein Viertel der Haushalte davon aus, dass für sie unter dem Strich keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung standen.