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Konjunkturerwartungen von Finanzexperten sinken - sind aber weiter auf hohem Niveau

·Lesedauer: 1 Min.
Containerverladung in Dortmund

Die Konjunkturerwartungen von Finanzmarktexpertinnen und -experten in Deutschland haben sich im Juli überraschend verschlechtert. Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sank um 16,5 Punkte auf 63,3 Punkte. Die Erwartungen lägen damit aber "nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau", erklärte das ZEW am Dienstag. "Die Finanzmarktexpertinnen und - experten rechnen daher in sechs Monaten mit einer überdurchschnittlich positiven gesamtwirtschaftlichen Lage", erläuterte ZEW-Präsident Achim Wambach.

Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage dagegen verbesserte sich wie schon im Vormonat stark - der Index stieg um 31 Punkte auf 21,9 Punkte. Damit sei die Lagebeurteilung erstmals seit zwei Jahren wieder positiv, betonte Wambach. "Die Normalisierung der Wirtschaftsentwicklung geht weiter. Der Lageindikator für Deutschland hat inzwischen den Corona-bedingten Rückgang klar hinter sich gelassen."

Das ZEW fragt monatlich rund 200 Experten aus Banken, Versicherungen und Finanzabteilungen von Großunternehmen nach ihren Einschätzungen zu wichtigen internationalen Finanzmarktdaten wie Inflationsraten, Zinsen, Aktienindizes, Wechselkursen und dem Ölpreis. Für die Juli-Daten wurden 180 Analysten und institutionelle Anleger befragt. Im Mai waren die Konjunkturerwartungen auf den höchsten Wert seit 21 Jahren geklettert.

ilo/jm

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