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Konferenz: Mehr Handel hilft ärmeren Ländern aus der Pandemie-Krise

·Lesedauer: 1 Min.

GENF (dpa-AFX) - Ärmere Länder können nach Überzeugung der neuen Chefin der Welthandelsorganisation (WTO) mit mehr Handel schneller aus der Pandemie-Krise kommen. Programme, die ihnen dabei helfen, Handelswege zu öffnen, müssten gerade jetzt finanziell gestärkt werden, sagte WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala am Dienstag bei einer Online-Konferenz mit den Spitzen mehrerer internationaler Organisationen über Handelshilfen.

Während der Krise seien die ärmsten Länder besonders hart getroffen gewesen. Bei ihnen sei der Handel im vergangenen Jahr noch stärker eingebrochen als im weltweiten Durchschnitt. Budgets für internationale Entwicklungshilfe seien verständlicherweise unter Druck, sagte Okonjo-Iweala. "Aber Handelshilfen haben in der Vergangenheit Riesenwirkung gehabt", sagte sie. Gemeinsam in die Erholung von der Krise zu investieren sei nicht nur moralisch richtig sondern auch wirtschaftlich im Eigeninteresse der reicheren Länder. "Wir können es uns nicht leisten, dies nicht zu tun", sagte sie.

Das unterstrich auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva. Handel schaffe Arbeitsplätze, helfe Familien aus der Armut und hebe den Lebensstandard. "Handel muss wieder der Motor des Wachstums werden", forderte sie. Der Chef der Weltbank, David Malpass, forderte einen Abbau von Handelsbarrieren: "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Reduzierung von Zöllen und den Abbau von regulatorischen Beschränkungen."

Handel sei der Klebstoff, der die Welt zusammenhalte, meinte der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Angel Gurría. Die Krise habe gezeigt, wie wichtig der digitale Anschluss an den Rest der Welt sei, um in Kontakt zu bleiben, Unterricht durchzuführen und Geschäfte zu machen. Dieser Zugang müsse ausgebaut werden.