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Kommentar: Die Verkehrswende in Berlin hängt fest

·Lesedauer: 1 Min.

Natürlich ist auch die Pandemie schuld. Schließlich müssen auch Planer von Schienenwegen gegebenenfalls in Quarantäne, konnten wegen ihrer zu betreuenden Kinder nicht arbeiten oder wurden im schlimmsten Fall sogar selbst krank. Dennoch stecken auch eigene Versäumnisse hinten den massiven Schwierigkeiten der Berliner Verwaltung, mit den Vorarbeiten für einen besseren Schienenverkehr voran zu kommen. Es herrscht ein Missverhältnis zwischen den hehren Ansprüchen, die Verkehrswende durch schnellen Ausbau der Schienenwege in der Region voranzubringen und den Möglichkeiten, dieses Ziel im Zeitplan zu erreichen.

Die Koalition pumpt viele Millionen Euro in den Verkehrssektor. Das ist im Interesse der ganzen Region richtig und nicht nur den politischen Interessen der Grünen geschuldet. Leistungsfähige Schienenverbindungen sind eine Voraussetzung dafür, den privaten Autoverkehr wie gewünscht zu reduzieren.

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Aber wie so oft hapert es nicht am politischen Willen, sondern an den Möglichkeiten, die Pläne auch seriös umzusetzen. Die Verantwortung dafür trägt die Verkehrssenatorin, die es nicht geschafft hat, die Planungskapazitäten so schnell aufzubauen, wie es ihre politischen Ambitionen erfordern. Berlin fallen auch die Versäumnisse vergangener Jahre auf die Füße. Schon als das Schlagwort „wachsende Stadt“ längst in aller Munde war, wurde viel zu wenig in die Verkehrsinfrastruktur investiert.

Wie bereits im Wohnungsbau, zeigt sich a...

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