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Kommentar: Der Hilferuf der Berliner Wirtschaft ist besorgniserregend

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Senat und Bund haben bislang vieles versucht, um der Wirtschaft bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Krise zumindest ein bisschen entgegenzukommen. Die Landesregierung in Berlin hatte bereits Anfang März schnell reagiert und unkompliziert ein Zuschussprogramm für Kleinstunternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler aufgelegt. Größere Firmen mussten hingegen länger auf entsprechende Programme warten.

Insgesamt bewerten die Berliner Unternehmen die bislang zur Verfügung gestellten Hilfsangebote allerdings laut einer neuen IHK-Umfrage nur durchwachsen. Mit 48 Prozent der Befragten zeigte sich sogar fast jede zweite Firma gänzlich unzufrieden mit den bisherigen Angeboten. Ein Ergebnis, das dem Senat zu denken geben sollte.

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Denn der Hilferuf der Hauptstadt-Wirtschaft ist besorgniserregend. Viele Unternehmen sehen sich nicht ausreichend dafür gerüstet, die Folgen der Corona-Pandemie bewältigen zu können. Das hat letztlich auch für viele Wähler der rot-rot-grünen Koalition Folgen. Nicht nur unternehmerische Existenzen und Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel, sondern auch wichtige Steuereinnahmen für die öffentliche Hand sind langfristig gefährdet, wenn es Firmen nicht gut geht oder große Teile der Wirtschaft die Pandemie nicht überstehen.

Senat und auch Bund sind nun dringend aufgefordert, genau hinzuschauen und Programme nicht an Bedarf und Bedürftigkeit der Unternehmen vorbeizuplanen. Dass die Politik lernfähig ist, zeig...

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