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Kohleausstieg 8 Jahre früher - mit mehr Gaskraftwerken: Studie

·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Deutschland könnte seine Kohlekraftwerke früher als geplant vom Netz nehmen. Dazu wären allerdings neue Kraftwerke nötigt, die mit Erdgas befeuert werden müssten, so eine neue Studie des Stromtechnologie-Spezialisten Wärtsilä Oyja.

Der Neubau von bis zu 12 Gigawatt gasbetriebener Blockheizkraftwerke in Verbindung mit mehr erneuerbaren Energien könnte Deutschland ermöglichen, seine heutigen Kohlekraftwerke bereits bis 2030 zu ersetzen, so das finnische Unternehmen. Derzeit plant Deutschland, bis spätestens 2038 die letzten Kohlekraftwerke abzuschalten.

Die größere Frage ist, ob Deutschland bereit wäre, die Verstromung eines fossilen Brennstoffs durch einen anderen zu ersetzen. Lokale Versorger haben vorgerechnet, dass sie die Hilfe der Bundesregierung brauchen, um eine angemessene Kapitalrendite auf den Bau weiterer Gaskraftwerke erwirtschaften zu können.

In der gesamten Europäischen Union steht die Klimapolitik im Fokus - bis zum Ende dieses Jahrzehnts will die EU ihren Treibhausgasausstoß um 55% senken gegenüber dem Niveau von 1990. Nächsten Monat wird die Europäische Kommission die bisher größte Reform ihres Handelssystems für CO2-Emissionen vorstellen, ein Schritt, der diese Art der Umweltverschmutzung verteuern dürfte.

Mit dem Kohleausstieg bis 2030 könnte Deutschland 1,1 Milliarden Euro an Emissionskosten pro Jahr einsparen, basierend auf den derzeitigen Preisen für Kohlendioxid, so Wärtsilä. Zusätzlich müsste die Stromerzeugungskapazität aus Wind und Sonne um etwa 20% über das für das Ausstiegsjahr 2038 geplante Maß hinaus steigen. Wärtsilä baut unter anderem Kraftwerke für verschiedene Brennstoffe, so auch für Gas.

Ein schnellerer Kohleausstieg würde Deutschland dann in den 2030er Jahren zu einem Nettoexporteur von Strom machen, sagt Wärtsilä.

Überschrift des Artikels im Original:Phasing Out Coal Will Require Germany to Build New Gas Plants

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©2021 Bloomberg L.P.

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