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Knorr-Bremse will doch nicht beim Autozulieferer Hella einsteigen

·Lesedauer: 1 Min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Lkw- und Zugbremsen-Hersteller Knorr-Bremse <DE000KBX1006> hat sich gegen eine Mehrheitsübernahme des Autozulieferers Hella <DE000A13SX22> entschieden. Nach sorgfältiger Analyse würden die Möglichkeiten des Transfers von Schlüsseltechnologien und Produkten auf das eigene Angebot als nicht ausreichend zur Realisierung der erwarteten Synergien bewertet, teilte Knorr-Bremse am Mittwochabend in München mit. Erst Ende Juni hatte das Management ein "grundsätzliches Interesse am möglichen Erwerb von rund 60 Prozent der Aktien der Hella GmbH & Co. KGaA von Mitgliedern der Gründerfamilie" bestätigt. Investoren war das allerdings sauer aufgestoßen: die Aktien büßte seither rund ein Fünftel ihres Wertes ein. Am Mittwochabend nun war Erleichterung zu spüren. Der Knorr-Bremse-Kurs stieg auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um acht Prozent.

Die Hella-Aktien gaben am Mittwochabend um rund zwei Prozent nach. Wie das "Manager Magazin" zuletzt berichtet hatte, gibt es eine Reihe von Finanzinvestoren, die an dem Unternehmen interessiert sind.

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