Deutsche Märkte geschlossen

Knapp 1,88 Millionen neue Arbeitslose in den USA wegen Corona-Krise

Geschlossenes Restaurant in New York

In den USA wächst die Arbeitslosigkeit wegen der anhaltenden Corona-Krise weiter an, allerdings verlangsamt sich das Tempo. In der vergangenen Woche meldeten sich knapp 1,88 Millionen Menschen neu arbeitslos, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Damit haben seit Beginn der Pandemie mehr als 42 Millionen Menschen ihren Job verloren.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit verlangsamt sich aber weiter. In der Vorwoche hatten sich noch knapp 2,13 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Zwischenzeitlich hatten binnen einer Woche knapp 6,9 Millionen Menschen ihren Job verloren.

Die Arbeitslosenquote für den Monat Mai wird am Freitag veröffentlicht. Im April war sie nach offiziellen Angaben sprunghaft von 4,4 auf 14,7 Prozent angestiegen. Allerdings lag die tatsächliche Quote wegen Problemen bei der Erfassung deutlich höher.

Die Corona-Pandemie hat in den USA zu einer schweren Wirtschaftskrise geführt. Das Virus und die Maßnahmen zu dessen Eindämmung haben die Wirtschaftsaktivität in vielen Branchen zwischenzeitlich weitgehend zum Erliegen kommen lassen. Inzwischen haben zahlreiche Bundesstaaten mit der Lockerung der Corona-Beschränkungen begonnen, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.

Die USA sind mit großem Abstand das Land mit den meisten Coronavirus-Toten weltweit. In dem Land wurden mehr als 107.000 Todesopfer registriert. Beobachter befürchten, dass es wegen der Lockerung der Corona-Beschränkungen - und der Massenproteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz - zu einem Anstieg der Infektionen kommen könnte.