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Klimaprotest bei Hauptversammlung von Ölriese Total

In Paris hat die Polizei Tränengas gegen protestierende Klimaaktivist:innen vor dem Hauptsitz des französischen Ölriesen TotalEnergies eingesetzt. Die Aktivist:innen hatten sich im Vorfeld der Jahreshauptversammlung des Unternehmens vor dem Gebäude versammelt. Als die Polizei versuchte, sie vom Eingang zu entfernen, kam es auch zu Handgreiflichkeiten.

Seit dem Morgengrauen hatten sich die Demonstrant:innen um den Veranstaltungsort Salle Pleyel in einem gehobenen Pariser Stadtteil versammelt, zu dem eine Koalition von NGOs aufgerufen hatte. Sie waren mit ölbeschmierten Plastikoveralls bekleidet und skandierten Slogans wie "Alles, was wir wollen, ist Total zu stürzen" und "Ein, zwei und drei Grad - Danke Total".

Aktionäre am Zugang zur Hauptversammlung zu hindern und die Veranstaltung zu blockieren war das Ziel der Aktivist:innen.

Die Polizei war vorbereitet. Ähnliche Aktionen von Klimagruppen fanden in jüngster Zeit auch bei Versammlungen anderer Ölriesen wie BP und Shell statt. Die Ölkonzerne BP, Shell, ExxonMobil, Chevron und TotalEnergies haben in diesem Quartal zusammen einen Gewinn von mehr als 40 Milliarden Dollar erzielt.

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Der Konzern TotalEnergies wollte vor allem ein chaotisches Szenario wie im letzten Jahr vermeiden, als Aktivisten von Nichtregierungsorganisationen die Aktionäre daran hinderten, die Hauptversammlung zu betreten.

"Die Hauptversammlung von Total wird nicht stattfinden", warnten die Organisationen 350.org, Alternatiba, Amis de la Terre, ANV-COP21, Attac, Greenpeace, Scientifiques en rébellion und XR Ende April in einer Erklärung.

"Diese Hauptversammlung will die Strategie des Ölkonzerns fortsetzen: immer mehr Projekte mit fossilen Brennstoffen und eine ungerechte Verteilung der Superprofite, die das Klima und die soziale Ungerechtigkeit nährt", prangerten sie an.