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Klimaaktivisten verlangen von Scholz Kurswechsel

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Vor einem Gespräch mit SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz haben zwei Klimaaktivisten von der künftigen Bundesregierung einen radikalen Kurswechsel verlangt. Die bisherigen Pläne im Kampf gegen die Erderwärmung reichten nicht aus und führten in den Zusammenbruch, sagte der Aktivist Henning Jeschke, der im Hungerstreik gewesen war, am Freitag im Deutschlandfunk Kultur. "Dieser Kurs ist ein Verrat an unserer Generation." Sollte Scholz als wahrscheinlicher nächster Kanzler nicht umsteuern, "dann glaube ich nicht, dass das hingenommen wird".

Jeschke war im September mit anderen Aktivisten wochenlang im Hungerstreik. Zuletzt verweigerten er und seine Mitstreiterin Lea Bonasera auch das Trinken, bis Scholz ein öffentliches Gespräch über die Klimakrise zusagte. Dieses ist für diesen Freitagnachmittag (16.30 Uhr) geplant. Es soll live im Internet übertragen werden.

Bonasera sagte am Freitag im SWR: "Wir sind unglaublich verzweifelt." Man befinde sich in einer tödlichen Klimakrise, die Politik könnte gegensteuern, tue dies aber nicht. "Das ist eine Frage, wo es um Leben und Tod geht", sagte die junge Frau. Man wisse natürlich, dass das eine Gespräch mit Scholz die Probleme nicht löse. Ziel sei ein ehrlicher Austausch etwa über die Landwirtschaft und befürchtete Hungersnöte.

Die Klimaaktivisten sprechen vom "Aufstand der letzten Generation". Sie fordern sofortiges Handeln, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zu vorindustrieller Zeit zu begrenzen.

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