Deutsche Märkte schließen in 5 Stunden 18 Minuten
  • DAX

    15.440,09
    +43,47 (+0,28%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.020,10
    +13,26 (+0,33%)
     
  • Dow Jones 30

    34.327,79
    -54,34 (-0,16%)
     
  • Gold

    1.869,20
    +1,60 (+0,09%)
     
  • EUR/USD

    1,2222
    +0,0065 (+0,54%)
     
  • BTC-EUR

    36.768,56
    -586,46 (-1,57%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.245,93
    +48,01 (+4,01%)
     
  • Öl (Brent)

    66,76
    +0,49 (+0,74%)
     
  • MDAX

    32.244,30
    +120,07 (+0,37%)
     
  • TecDAX

    3.328,26
    -8,15 (-0,24%)
     
  • SDAX

    15.840,46
    +109,69 (+0,70%)
     
  • Nikkei 225

    28.406,84
    +582,01 (+2,09%)
     
  • FTSE 100

    7.054,46
    +21,61 (+0,31%)
     
  • CAC 40

    6.378,00
    +10,65 (+0,17%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.379,05
    -50,93 (-0,38%)
     

Nach Klima-Urteil: Grüne fordern Scheuer zum Handeln auf

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Grünen sehen nach dem wegweisenden Klima-Urteil vor allem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) in der Pflicht. Fraktionsvize Oliver Krischer sagte der Deutschen Presse-Agentur, er erwarte jetzt von der Bundesregierung und insbesondere von Scheuer im Verkehrsbereich, dass beim Klimaschutz bis zum Sommer mit neuen Zielen und Maßnahmen nachgelegt werde. "Und zwar nicht nur für die Zeit ab 2030, sondern auch für die nächsten Jahre. Selbst mit den bereits beschlossenen Maßnahmen werden die viel zu niedrigen Ziele nicht eingehalten. Wir brauchen endlich eine Kfz-Steuerreform, die dem Elektroauto zum Durchbruch verhilft." Auch die Verlagerung des Gütertransportes auf die Schiene müsse endlich angepackt werden.

Krischer sagte weiter: "Das Urteil ist Klatsche und Weckruf zugleich für die Bundesregierung, endlich mit einem realistischen Klimaschutz anzufangen und die Hände aus den Hosentaschen zu holen."

Die Karlsruher Richter hatten den Gesetzgeber verpflichtet, bis Ende kommenden Jahres die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen für die Zeit nach 2030 näher zu regeln. Im Kern bedeutet das Urteil, dass auf dem Weg zum Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 einschneidende Schritte zur Senkung von Emissionen nicht zu Lasten der jungen Generation auf die lange Bank geschoben werden dürfen. Verfassungsbeschwerden mehrerer Klimaschützer waren zum Teil erfolgreich.