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Klima-Aktivisten appellieren in Glasgow an künftige Bundesregierung

·Lesedauer: 1 Min.

GLASGOW (dpa-AFX) - Klima-Aktivisten von Fridays for Future haben sich am Mittwochmorgen auf der Weltklimakonferenz zu einer Protestaktion am Pavillon der Deutschen Delegation versammelt. Mit hochgehaltenen Schildern und aufgemalten Ampeln riefen sie die Koalitionsverhandler von SPD, Grünen und FDP dazu auf, ihre Klima-Versprechen einzuhalten. "Es ist ein historische Chance, weil gerade über eine neue Regierung verhandelt wird. Deutschland hätte die Macht, Dinge voranzubringen und zu liefern", sagte die deutsche Klima-Aktivistin Luisa Neubauer, die die Gruppe von etwa 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus mehreren Ländern anführte.

Fridays for Future hält die aktuellen Klimaschutz-Pläne der Ampel-Verhandler in Berlin für nicht ausreichend, um eine Erderwärmung von mehr als 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu verhindern. Die Aktivistinnen und Aktivisten machten auch auf die Verantwortung der Industriestaaten für die Folgen der Klimakrise im globalen Süden aufmerksam.

In Glasgow wird in der heißen Phase der UN-Klimakonferenz, die an diesem Freitag offiziell zu Ende gehen soll, weiter um weitere Schritte gegen den Klimawandel gerungen.

Die ugandische Aktivistin Patience Nabukalu sagte, dass Staaten wie Deutschland für die Schäden aufkommen müssten, die sie mit ihrem hohen Anteil an den globalen Emissionen in Entwicklungsländern verursachten. "Wir sind Opfer einer Krise, die wir nicht verursacht haben", rief Nabukalu. "Wir sind euer Nicht-Handeln leid."

Am Morgen war bekannt geworden, dass sich Deutschland einer bedeutenden Vereinbarung zum Ende von Verbrennungsmotoren nicht angeschlossen hat.

"Das ist wenig überraschend", sagte der Hamburger Aktivist Florian König am Rande der Protestaktion der Deutschen Presse-Agentur. Die künftige Ampel-Koalition müsse ihre Versprechen aus dem Wahlkampf einhalten und ein klares Zeichen für den Ausstieg aus fossilen Energien setzen.

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