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Klare Herkunftsbezeichnung auf Lebensmitteln gefordert

Europas Verbraucherschützer pochen angesichts des Pferdefleisch-Skandals und trotz Ablehnung durch die EU auf eine bessere Etikettierung von Nahrungsprodukten. "Wir fordern schon seit langem eine klare Herkunftsbezeichnung für Lebensmittel", sagte der Sprecher des europäischen Verbraucherschutzverbandes BEUC, Johannes Kleis, der "Berliner Zeitung". Etiketten sollten künftig etwa ausweisen, woher das Fleisch komme und wo es verarbeitet wurde. Denkbar wären Kennzeichnungen wie "Schweinefleisch, in Dänemark geschlachtet, in Frankreich zu Schinken verarbeitet", sagte Kleis.

EU-Verbraucherschutzkommissar Tonio Borg hatte vor dem Hintergrund des Pferdefleisch-Skandals Änderungen an den europäischen Kennzeichnungsregeln zunächst eine Absage erteilt. Es sei "verfrüht", Angaben über die Herkunft verarbeiteten Fleischs verpflichtend zu machen, hatte ein Sprecher Borgs gesagt. In dem Skandal geht es um Fertiglasagne des Unternehmens Findus, die - anders als auf der Verpackung angegeben - kein Rindfleisch, sondern Pferdefleisch enthielt. Das Fleisch gelangte aus Rumänien nach Frankreich, wo es für Findus für den britischen Markt verarbeitet wurde.

Verbraucherkommissar Borg will heute mit Vertretern aus EU-Ländern über die Folgen des Skandals beraten. Da Deutschland bisher nicht betroffen ist, plant die Bundesregierung nach Angaben von EU-Diplomaten keine Teilnahme. Demnach wollen Vertreter Großbritanniens, Frankreichs, der Niederlande, Luxemburgs und Rumäniens nach Brüssel kommen.

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