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Klage gegen Subway: Thunfisch-Sandwich "enthält alles Mögliche, nur keinen Thunfisch"

·Freier Autor für Yahoo
·Lesedauer: 2 Min.

Subway muss sich wieder vor Gericht verantworten. Der Fast-Food-Konzern muss sich unter anderem wegen vorsätzlicher Täuschung zur Wehr setzen. Angeblich ist sein Thunfisch-Sandwich eine Mogelpackung.

A Subway sandwich shop is seen on Nowy Swiat in Warsaw, Pland on February 14, 2018. (Photo by Jaap Arriens/NurPhoto via Getty Images)
Bild: Jaap Arriens/NurPhoto via Getty Images

Subway ist einmal mehr mit einer Klage konfrontiert. Zwei Verbraucherinnen werfen der Food-Food-Kette vor, dass ihr Thunfisch-Sandwich gar kein Thunfisch enthält. Der Konzern weist die Anschuldigungen zurück.

Corona-Krise: Restaurantkette Subway rechnet mit herbem Umsatzrückgang

Nach einem Bericht des Magazins Today verklagen zwei Einwohnerinnen von Alameda County im US-Bundesstaat Kalifornien Subway wegen Betrugs, vorsätzlicher Täuschung und ungerechtfertigter Bereicherung. Ihre Begründung: Das Unternehmen habe sie dazu gebracht, "Lebensmittel zu erwerben, denen die Zutaten fehlten, die sie gekauft zu haben glaubten".

Sieht aus wie Thunfisch, ist aber keiner?

Stein des Anstoßes ist das Thunfisch-Sandwich, eines der beliebtesten Produkte der Fast-Food-Kette. Eine unabhängige Untersuchung habe ergeben, heißt es weiter in der am 21. Januar bei einem kalifornischen Bezirksgericht eingereichten Klageschrift, dass das Lebensmittel "alles Mögliche enthält, nur keinen Thunfisch". Das Produkt sei eine Mischung aus unterschiedlichen Zutaten, die in ihrer Zusammensetzung "das Aussehen von Thunfisch nachahmen".

SUBWAY sandwich on a table. It's the largest single-brand restaurant chain in the world with 43,035 restaurants in 108 countries
Täuscht Subway die Kunden mit seinen Produkten? (Bild: Getty Images)

Die Klägerinnen fordern vom Beklagten einen nicht näher bezeichneten Schadenersatz. Außerdem soll Subway das Thunfisch-Sandwich nicht weiter unter dieser Bezeichnung verkaufen und die Umsätze "einbüßen", die das Unternehmen damit gemacht habe. Ferner habe Subway die Anwaltskosten der Klägerinnen zu übernehmen.

Subway wehrt sich "energisch"

Der Fast-Food-Anbieter weist die Anschuldigungen zurück. Die Vorwürfe enthielten "kein Fünkchen Wahrheit", erklärt ein Konzernsprecher in einer von Today zitierten Stellungnahme. Der Konzern werde sich "energisch gegen diese und alle anderen unbegründeten Bemühungen zur Wehr setzten", den "hochwertigen Produkte" zu schaden, die er seinen Kunden anbiete.

Subway wurde bereits mehrfach von seinen Kunden verklagt. 2013 war ein Mann gegen den Konzern mit dem Vorwurf vor Gericht gezogen, die Sandwiches seien kleiner, als vom Verkäufer angegeben. Weitere Kläger schlossen sich dem Prozess an. Ein Berufungsgericht in Chicago wies die Sammelklage als "absolut haltlos" ab.

Eine Niederlage musste Subway im vergangenen Jahr hinnehmen. Ein Gericht in Irland urteilte damals, dass die Fast-Food-Kette die Brote ihrer Sandwiches nicht als Brote verkaufen dürfe. Der Grund: Wegen des hohen Zuckeranteils handle es sich vielmehr um Süßgebäck.

VIDEO: 14-Stunden-Warteschlange vor neueröffnetem Fast-Food-Restaurant

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