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Kinderhilfswerk will Verschärfungen beim Lieferkettengesetz

·Lesedauer: 1 Min.

OSNABRÜCK (dpa-AFX) - Das Kinderhilfswerk terre des hommes fordert Verschärfungen beim Lieferkettengesetz des Bundes. "Es ist ein guter Anfang, aber es geht uns noch nicht weit genug", sagte Vorstandssprecherin Birte Kötter am Donnerstag bei der Vorstellung des Jahresberichts in Osnabrück. Die gesamte Produktionskette etwa eines T-Shirts müsse von Beginn an überprüft werden.

terre des hommes kenne die Einwände gegen das Gesetz gerade aus der mittelständischen Wirtschaft, sagte Kötter. "Aber vielleicht hilft es, das Thema einmal vom anderen Ende aus zu betrachten." Kötter berichtete von einem Besuch in einer indischen Textilfabrik, in der junge Mädchen unter riesigem Lärm und untragbaren Bedingungen arbeiten müssten. "Das kann eigentlich keiner wollen", sagte Kötter.

Das Lieferkettengesetz war vor wenigen Tagen vom Bundestag beschlossen worden. Es soll dazu beitragen, dass Kinder- und Zwangsarbeit sowie Umweltzerstörung bei der Produktion eingedämmt werden können.

Finanziell verzeichnete terre des hommes trotz der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr Rekordeinnahmen. Insgesamt flossen 45,7 Millionen Euro an das Kinderhilfswerk, rund 6 Millionen Euro mehr als 2019. Hauptertragsquelle waren wieder Spenden, die im vergangenen Jahr bei 20,8 Millionen Euro lagen und im Vergleich zu 2019 um 400 000 Euro anstiegen. Die Einnahmen aus Kofinanzierungen des Bundesminmisteriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung lagen bei 18,9 Millionen Euro, rund 4 Millionen Euro mehr als 2019.

terre des hommes unterstützte damit 243 Partnerprojekte für notleidende Kinder in 37 Ländern. 2,8 Millionen Euro gingen auch in Projekte zum Schutz von Flüchtlingskindern in Deutschland, sagte Kötter.

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