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"Killt den Motorsport!" F1-Fahrer wüten wegen Regeln in Imola

Franziska Wendler
·Lesedauer: 2 Min.

Schon die ganze Saison über sorgen die Track Limits in der Formel 1 für Ärger.

Beim Grand-Prix-Wochenende in Imola nimmt die Unzufriedenheit bei den Fahrern diesbezüglich aber noch deutlich zu.

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Kaum war am Samstag die erste Trainingseinheit im Gange, wurden die ersten Zeiten wieder gestrichen. Und so ging es weiter. Auch im Qualifying wurden etliche Rundenzeiten aufgrund des Überfahrens der von Rennleiter Michael Masi vorgegebenen Limits aberkannt.

So verpasste unter anderem Kimi Räikkönen deswegen den Einzug ins Q2 und Sebastian Vettel wurde von Rang 13 auf Platz 14 zurückgesetzt.

Kwjat macht Ärger Luft

Bei den Piloten sorgen die Track Limits für Ärger, mehrere Fahrer äußerten öffentlich Kritik. Am deutlichsten wurde dabei AlphaTauri-Fahrer Daniil Kwjat.

"Herrgott nochmal! Wir brauchen keine weißen Linien, wir brauchen einfach ein Old-School-Kiesbett, und dann fliegst du eben ab. Dann ist es vorbei mit dem Überfahren der weißen Linie und dem Bullshit", wütete der Russe.

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Die ständigen Änderungen darüber, was erlaubt ist und was nicht, "bringen mich wirklich auf die Palme, weil es den Motorsport kill. Und es killt auch eine so großartige Strecke. Das ist das Problem", so Kwjat weiter. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Verschiedene Regeln in Imola

Nach Meinung des 26-Jährigen solle man die Piloten einfach fahren lassen "ohne diese 'Fahrt-nicht-über-die-weiße-Linie'-Scheiße."

Hauptgrund für die Wut des Sportlers ist dabei, dass in Imola nicht für alle Passagen der Strecke die gleichen Regeln gelten. So entscheidet beispielsweise ausgangs der Kurve neun die weiße Linie. Wer sie komplett überfährt, bekommt seine Rundenzeit gestrichen.

Am Ausgang von Kurve 15 gilt dies allerdings nicht. Dort droht nur dem Piloten eine Strafe, der sich mit seinem gesamten Boliden hinter dem Randstein befindet.

Gasly von Kritik genervt

"Ärgerlich ist, dass es für unterschiedliche Kurven unterschiedliche Regelungen gibt. Und nach dem Briefing [mit Rennleiter Masi] hast du irgendwie das Gefühl: Wirklich sinnvoll erscheint es mir noch immer nicht, aber egal", äußerte Red-Bull-Pilot Alexander Albon Kritik.

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Doch nicht alle Piloten ereifern sich ob der Track Limits. Für Pierre Gasly von AlphaTauri ist es "immer wieder das gleiche Thema. Wir führen jedes Mal die gleiche Diskussion", so der Franzose. (Rennkalender 2020 der Formel 1)

"Am wichtigsten ist, was wir dürfen und was nicht. Das müssen wir wissen. Dann spielen wir mit den Limits, die uns auferlegt wurden. Manchmal hat man aber den Eindruck, es braucht ein Kiesbett, dann haben diejenigen, die zu weit rausfahren, [ganz automatisch] ein Problem und werden so bestraft."