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KiK-Geschäftsführer kritisiert Brandschutz in Bangladesh

Berlin (dapd-nrw). Nach dem verheerenden Feuer in einer Textilfabrik in Bangladesch hat der Geschäftsführer des Textildiscounters KiK, Michael Arretz, die Umsetzung von Brandschutzvorschriften in dem Land gefordert. "Es ist alles da, um Großbrände zu verhindern", sagte Arretz der Zeitung "Die Welt" laut Vorabbericht. "Aber ich sehe eine Umsetzungslücke."

Arretz forderte mehr Engagement der ausländischen Handelsketten. "Notfalls müssen die großen Handelskonzerne das gemeinsam in die Hand nehmen", sagte er und verlangte eine Null-Toleranz-Politik der Handelskonzerne. "Hersteller, die gegen Vorschriften verstoßen, werden abgemahnt und verlieren im Wiederholungsfall den Auftrag. Darüber sprechen wir auch mit anderen Händlern aus Europa", sagte er.

Bei dem Brand in der Firma Tazreen Fashion waren am Wochenende mehr als 100 Menschen umgekommen. KiK hatte nach eignen Angaben bis zum Sommer bei dem Unternehmen produzieren lassen.

dapd