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Kiew will von USA Raketen mit größerer Reichweite für Artillerie

KIEW (dpa-AFX) - Im Krieg gegen Russland hofft die Ukraine auf Raketen aus den USA mit größerer Reichweite. "Auf allen Ebenen führt unser Staat Gespräche mit US-Vertretern über die Bereitstellung von Raketen größerer Reichweite für die HIMARS-Raketenwerfer", sagte Fedir Wenislawskyj, Mitglied des Verteidigungsausschusses im Parlament, am Mittwoch im ukrainischen Fernsehen. Derzeit verfüge die Armee für diesen Raketenwerfertyp nur über Geschosse mit einer Reichweite von rund 70 Kilometern. Es existieren jedoch auch Raketen für Ziele in gut 300 und 500 Kilometer Entfernung.

In den vergangenen Tagen hatte das ukrainische Militär bereits mehr als ein Dutzend Objekte im teils weit entfernten Hinterland der russischen Truppen erfolgreich mutmaßlich mit HIMARS-Raketenwerfern angegriffen. Kiew setzt zudem die weniger präzisen Raketen des sowjetischen Typs Totschka-U auf Entfernungen von bis zu 120 Kilometern ein.

Ukrainische und US-amerikanische Militärs hatten bereits die Brücken vom russischen Kernland zur 2014 von Russland annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim als mögliches Angriffsziel benannt. Die Frontlinie ist jedoch etwa 260 Kilometer von der Krimbrücke entfernt. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte daraufhin derartige Pläne als Terror bezeichnet, jedoch versichert, dass die Brücke militärisch ausreichend gegen solche Angriffe geschützt sei.

Die Forderung nach Raketen mit größerer Reichweite wird in den USA Medienberichten zufolge kontrovers diskutiert. Es gibt die Sorge, dass ukrainische Streitkräfte mit den Waffen aus den USA Ziele auf russischem Territorium angreifen könnten. Das würde die Spannungen zwischen Russland und den USA weiter verschärfen.

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