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Kiew dementiert Einnahme von Bachmut - Putin lässt Orden verteilen

Zum Abschluss des dreitägigen G7-Gipfels im japanischen Hiroshima hat US-Präsident Joe Biden seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj neue Militärhilfen zugesagt. Demnach umfasse das Paket im Umfang von umgerechnet rund 346 Millionen Euro Munition, Artillerie sowie gepanzerte Fahrzeuge.

Selenskyj äußerte sich bei dem Treffen auch zu Behauptungen aus Moskau bezüglich der aktuellen Situation in Bachmut. "Unsere Leute erfüllen jetzt eine sehr wichtige Mission. Sie sind jetzt in Bachmut. Ich werde nicht sagen, wo genau, aber es bezeugt, dass Bachmut nicht von der Russischen Föderation besetzt ist."

Im Kreml hieß es, die weitgehend zerstörte Stadt im Osten der Ukraine sei mittlerweilse vollständig unter russischer Kontrolle. Am Samstag hatten zunächst der Chef der in Bachmut kämpfenden Söldnertruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, und dann auch das Verteidigungsministerium die Eroberung verkündet. Kremlchef Wladimir Putin sprach den Wagner-Truppen und der eigenen Armee Glückwünsche aus. Die russischen Streitkräfte hätten den nötigen Schutz an den Flanken garantiert. Zugleich kündigte er staatliche Auszeichnungen für die Kämpfer an.

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Für den Verlauf des Kriegs ist Bachmut eher nebensächlich, wie Militärexperten beider Seiten einräumen. Bachmut war Teil des Verteidigungsriegels östlich des Ballungsraums von Slowjansk und Kramatorsk. Bis zum Herbst hätte ein Durchbruch die Gefahr einer Einkesselung dieses Ballungsraums bedeutet, da auch im Norden noch große russische Truppenteile standen. Nach dem erzwungenen Rückzug aus dem Gebiet Charkiw ist den Russen die zweite Flügelzange zur Einschließung von Slowjansk und Kramatorsk praktisch weggebrochen.

Selenskyj legte im Friedenspark Hiroshima Blumen nieder. Er erklärte, die Ruinen nach dem Atombombenabwurf 1945 erinnerten ihn an das heutige Bachmut. Er sagt, in der Zukunft werde es in der Ukraine einen "Wiederaufbau und eine Erholung" geben, so wie es in Hiroshima der Fall war.