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Khloé Kardashian: Kein Wort zum Balenciaga-Skandal - ihre Fans sind sauer

Warum sagt sie nichts? Realitystar Khloé Kardashian (38) hält sich immer noch bedeckt, was ihre Meinung zu Balenciaga und deren skandalöser Werbekampagne betrifft.

Die große Schwester schreibt

Die Amerikanerin hüllt sich gerne in den Klamotten der Luxusmarke, aber wenn man jetzt erwartet, dass sie zumindest den Skandal erwähnt, kann man wohl lange warten. Das Luxusmodehaus geriet letzte Woche wegen einer Kampagne unter Beschuss, die Kinder zeigte, die Teddybären in BDSM-Kleidung hielten. Auf anderen Bildern waren Dokumente zu sehen, die die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten zu Kinderpornogesetzen zeigten. Das kam nicht gut an und einige Stars distanzierten sich von der Marke, wie Khloés ältere Schwester Kim Kardashian, die sich oft in Balenciaga-Kleidung ablichten ließ. "Jeder Versuch, Kindesmissbrauch jedweder Art zu normalisieren, sollte keinen Platz in unserer Gesellschaft haben", schrieb sie auf Instagram und befand die Fotos "empörend". Sie wollte ihre Beziehung zum Unternehmen "neu bewerten". Ihre kleine Schwester schweigt indes beharrlich.

Khloé Kardashian postet lieber Werbung

Khloé Kardashian setzt eher darauf, die ganze Angelegenheit zu ignorieren und postet dieser Tage lieber bezahlte Werbung. Sie veröffentlichte ein Video von sich und ihrer Freundin Malika Haqq, und erzählte, dass sie "so viel Spaß" bei einem neuen interaktiven Videospiel haben. Die Bildunterschrift verriet, dass sie für diesen Beitrag bezahlt wurde. Das kam bei der Basis nicht gut an. "Sie lügt, sie wollte nur den Scheck", kommentierte jemand, während ein anderer schrieb: "Ich schätze, sexuelle Ausbeutung von Kindern ist für euch in Ordnung, solange die Kardashian-Familie Geld verdient". Es sind mittlerweile auch einige Tage ins Land gezogen – wenn sich Khloé nun äußern würde, wäre es wahrscheinlich auch zu spät, um die aufgeregten Gemüter zu beruhigen. Balenciaga wälzt derweil alle Schuld auf die Produktionsfirma der Werbung ab und reichte eine Klage in Höhe von umgerechnet 24 Millionen Dollar gegen sie ein. Am 28. November gab es noch einmal eine reumütige Entschuldigung der Modefirma, aber der Ruf dürfte erstmal ruiniert sein. Ob die Welt wohl gütiger auf den Balenciaga-Fan Khloé Kardashian schauen wird?

Bild: Darla Khazei/INSTARimages.com/Cover Images