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Kerry zu G20-Umweltministertreffen: Mit dem Weg der G7 fortfahren

·Lesedauer: 2 Min.

ROM (dpa-AFX) - Der US-Klimaschutzbeauftragte John Kerry hofft, den von den G7-Staaten in der Umwelt- und Klimapolitik eingeschlagenen Weg auch in der G20-Runde fortzusetzen. Der G7-Gipfel in Cornwall sei mit Blick auf die unterzeichneten Verpflichtungen ein "großer Erfolg" gewesen, sagte Kerry der italienischen Zeitung "la Repubblica" zum Beginn des G20-Umweltministertreffens in Neapel am Donnerstag. "Ich denke, dass wir es schaffen können, diesen Weg mit der vollen Unterstützung der G20 fortzuführen", sagte er. Allerdings schloss Kerry Differenzen bei der Klimapolitik nicht aus. "Es kann Meinungsverschiedenheiten geben."

Die führenden Wirtschaftsnationen (G7) hatten bei ihrem Gipfel in Cornwall im Juni mehr Klimaschutz versprochen, ohne sich auf ein konkretes Zieldatum für den Kohleausstieg zu einigen. Erstmals bekannten sie sich dazu, Klimaneutralität "so schnell wie möglich" oder spätestens bis 2050 zu erreichen. Das bedeutet, dass kein Kohlendioxid mehr ausgestoßen wird oder CO2-Emissionen vollständig kompensiert werden. Experten weisen darauf hin, dass das Ziel vermutlich nur dann erreicht werden könne, wenn jetzt schon klare neue Vorgaben gemacht würden. In der Erklärung fehlten diese.

In der nun größeren Runde der G20-Staaten sah auch der italienische Minister für ökologischen Umbau, Roberto Cingolani, schwierige Gespräche vorprogrammiert. Je größer die Zahl der Teilnehmenden, desto schwieriger sei es, eine Einigung zu finden, wurde er im Vorfeld des zweitägigen Treffens in der süditalienischen Stadt von Medien zitiert. Die Fachminister beraten zwei Tage lang unter anderem über das Vorgehen im Kampf gegen den Klimawandel. Das Treffen dient der Vorbereitung des Gipfels Ende Oktober in Rom. Deutschland wird in Neapel von Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth vertreten. Auch das Bundesumweltministerium geht von schwierigen Verhandlungen aus.

Der Gruppe wirtschaftsstarker Länder aller Kontinente gehören unter anderen die USA, China, Russland und Deutschland an. Italien hat in diesem Jahr den Vorsitz in der G20-Runde.

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