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Weiter keine Lösung bei Tarifverhandlungen im Baugewerbe in Sicht

·Lesedauer: 2 Min.
Baustelle (AFP/Christof STACHE)

Im Tarifkonflikt im Baugewerbe ist weiter keine Lösung in Sicht. Die Schlichtung für das Bauhauptgewerbe mit seinen 890.000 Beschäftigten wurde am späten Donnerstagabend in Berlin unterbrochen, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die Arbeitgeberseite in der Nacht zum Freitag mitteilten. Sowohl der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger als auch der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Uwe Nostitz, sprachen von den schwierigsten Tarifverhandlungen im Baugewerbe "seit Jahren".

Er hoffe, "dass die Arbeitgeber den Weg der Vernunft gehen und dass es uns gelingt, in der kommenden Woche die Steine aus dem Weg zu räumen", erklärte Feiger. Dies sei allerdings ungewiss. "Das Damoklesschwert eines bundesweiten Bau-Streiks schwebt nach wie vor über der Verhandlung", warnte der Gewerkschaftschef.

Laut IG BAU gab es lediglich eine leichte Annäherung zwischen den Tarifpartnern. In entscheidenden Punkten lägen die Positionen allerdings "noch weit auseinander". Dies betreffe insbesondere die Regelung einer generellen Entschädigung für die Fahrzeiten zu den Baustellen, führte Feiger aus. "Hier wird es mit uns keine 'Light-Lösung' geben."

Nostitz verwies darauf, dass in den intensiven Verhandlungen "alle Punkte konstruktiv beleuchtet" worden seien. Dieser "gute Gesprächsfaden" solle bei den kommenden Gesprächen wieder aufgegriffen werden, fügte der Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe hinzu.

Fortgesetzt werden sollen die Gespräche nun am kommenden Mittwoch. Als Schlichter fungiert der Präsident des Bundessozialgerichts, Rainer Schlegel.

Die IG BAU fordert für die Beschäftigten unter anderem eine Lohnerhöhung von 5,3 Prozent und einen Lohnangleich zwischen Ost und West. Die Tarifverhandlungen dauern bereits mehrere Monate. Nach dem Scheitern der fünften Verhandlungsrunde Ende September hatten beide Seiten eine Schlichtung vereinbart.

Streitpunkt bei den Verhandlungen ist insbesondere eine höhere Entschädigung für die oft langen Arbeitswege zu den Baustellen. Zuletzt hatte Feiger gewarnt, ein bundesweiter Streik auf deutschen Baustellen sei "so wahrscheinlich wie seit 20 Jahren nicht mehr".

jm/hcy

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