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Keine Frage: Die Anzahl von Crashs & Korrekturen häuft sich

·Lesedauer: 2 Min.
Verkehrszeichen: Vorsicht Schleudergefahr

Für mich spricht derzeit eine Menge dafür, dass sich die Anzahl von Korrekturen oder auch Crashs häufen könnte. Mit Blick auf die breiten Märkte sind wir zugegebenermaßen noch weit davon entfernt, von einer Korrektur oder einem Crash sprechen zu können. Tech-Aktien und insbesondere Coronaprofiteure haben jedoch teilweise deutlich zweistellig verloren.

Vielleicht beziehen sich Crashs oder auch Korrekturen daher nur auf einzelne Segmente. Womöglich muss der breite Markt nicht zu jeder Zeit folgen. Wenn du mich fragst, gibt es jedoch wirklich ein paar Indikatoren, die zeigen könnten, dass die Intervalle zwischen zwei solchen extremen, volatilen Zeiträumen kürzer wird.

Crashs & Korrekturen: Häufiger …?

Wir befinden uns derzeit in einer Phase, in der der Handel an der Börse und mit Aktien immer einfacher, bequemer und mit weniger Aufwand verbunden ist. Ja, tatsächlich sogar mit weniger Gebühren. Neue Broker wie beispielsweise Robinhood und Traderepublik führen dazu, dass sich eigentlich jeder an der Börse und mit Aktien auseinandersetzen kann. Versteh mich an dieser Stelle nicht falsch: Das ist natürlich eine absolut positive Entwicklung.

Trotzdem gibt es auch eine Schattenseite: Wenn der Handel einfacher und erschwinglicher ist, führt das möglicherweise auch zu einem schnelllebigeren Handel. Oder aber zu Anschlussverkäufen, wenn die Börse einmal volatiler ist und sich eine Korrektur oder ein Crash anbahnt. Es gibt schließlich kaum ein Hindernis, warum man nicht handeln sollte. Beziehungsweise im Fall der Fälle direkt wieder verkaufen kann, wenn sich volatile Zeiten anbahnen.

Aus einer kleineren Korrektur könnte mit einem deutlich größeren Volumen ein Crash werden. Wobei eines zum anderen führt. Mit jedem Prozentpunkt, den eine Aktie oder ein breiter Markt im Minus ist, schließen sich vermutlich weitere Verkäufe an. Auch ETFs und kostengünstige Indexfonds können den breiten Markt in die Tiefe stürzen. Auch deren Volumen ist inzwischen schließlich gigantisch.

Ein einfacherer Handel mit wenig Barrieren könnte sich beim Thema Crashs und Korrekturen daher als kontraproduktiv erweisen. Oder aber Möglichkeiten schaffen, dass viele Investoren flexibler und kurzfristiger agieren. Die Börse ist dadurch womöglich volatiler, extreme Börsenzeiten im Allgemeinen häufiger. Das könnte jedoch auch eine Rallye oder Euphorie nach einem Abverkauf betreffen.

Für Foolishe Investoren mehr Chance als Risiko

Foolishe Investoren sollten eine solche Möglichkeit jedoch nicht als Risiko sehen, sondern vermehrt als Chance. Wenn der Handel konsequent volatiler wird und es mehr Crashs und Korrekturen gibt, so bedeutet das im Endeffekt: Die Anzahl günstiger Einstiegsgelegenheiten dürfte sich häufen. Vielleicht auch die der sich anschließenden Erholungskäufe. Der volatile Handel bleibt schließlich auf beiden Seiten erhalten.

Die derzeitigen Veränderungen müssen daher nicht zwangsläufig negativ sein. Nein, sondern sie könnten auch die Anzahl der Phasen mit einem attraktiven Discount erhöhen und dir mehr Möglichkeiten geben, deine Rendite zu maximieren.

Der Artikel Keine Frage: Die Anzahl von Crashs & Korrekturen häuft sich ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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