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Keine Frage: 3 Fehler beim Vermögensaufbau, die dich ein Vermögen kosten können

·Lesedauer: 3 Min.
Crash

Fehler beim Vermögensaufbau werden dir früher oder später mit Sicherheit auch passieren. Die falsche Aktie wählt jeder irgendwann einmal aus. Vielleicht folgt man in jüngeren Jahren einem Ansatz, der noch nicht ausgereift ist oder die beste Rendite verspricht. Leider gehören viele solcher Dinge zum Investorendasein dazu.

Allerdings gibt es Fehler beim Vermögensaufbau, die man tunlichst meiden sollte. Vor allem, wenn man langfristig orientiert eine nennenswerte Summe erzielen möchte. Hier sind drei wirklich große Fehler, die dich ein Vermögen kosten können. Es ist daher definitiv besser, sie weitläufig zu umgehen.

Fehler beim Vermögensaufbau: Der Renditeverzicht

Ein wesentlicher Fehler beim Vermögensaufbau ist der Verzicht auf Rendite. Wer glaubt, dass einfaches Sparen dir hilft, einen großen Geldbetrag beiseitezulegen, der sollte vielleicht noch einmal nachrechnen. Selbst mit hohen Sparraten beispielsweise von 1.000 Euro im Monat ist über 40 Jahre hinweg nicht einmal eine halbe Million Euro möglich. Natürlich sind auch 480.000 Euro eine Menge Geld. Aber es hätte bedeutend mehr sein können.

Wer mit Rendite agiert und dafür das Risiko kurzfristiger Schwankungen oder auch mal vereinzelter Fehlinvestitionen aushält und bloß eine Rendite von 6 % p. a. pro Jahr einfährt, der könnte mit 1.000 Euro im Monat hingegen 1,9 Mio. Euro über den gleichen Zeitraum erreichen. Übrigens: Das entspricht einer Rendite, die unter dem langjährigen Marktdurchschnitt liegt.

Der Verzicht auf Rendite ist jedoch auch aus einem anderen Grund ein gigantischer Fehler beim Vermögensaufbau. Eine konsequente Inflation und Negativzinsen zehren am Wert deines Geldes. Clever ist daher, wer sich nicht nur schützt, sondern es langfristig orientiert auf Wachstum anlegt.

Die Aufschieberitis

Ein zweiter großer Fehler beim Vermögensaufbau ist außerdem die Aufschieberitis. Wir alle kennen es: Unliebsame Dinge gehen wir lieber erst später an. Die Altersvorsorge und finanzielle Dinge gehören des Öfteren mal dazu. Leider, wohlgemerkt, denn jedes Jahr an Aufschieberitis könnte durchaus teuer sein.

Bleiben wir bei unserem eingangs genannten Rechenbeispiel: Wer anstatt 40 Jahre lediglich 39 Jahre 1.000 Euro pro Monat investiert und 6 % Rendite auf sein Kapital erhält, der steht am Ende bei ca. 1,797 Mio. Euro. Keine Frage: Auch das ist eine Menge Geld. Allerdings hätte dich die Aufschieberitis über 100.000 Euro gekostet. Das ist umso schlimmer, wenn dein Vermögen im Endeffekt nicht für Rentenlücke oder Ruhestand reichen sollte.

Zeit ist daher ein wichtiger Faktor, sie nicht zu nutzen ein gigantischer Fehler beim Vermögensaufbau. Foolishe Investoren wissen daher diesen Erfolgsgaranten für sich zu nutzen.

Fehler beim Vermögensaufbau: Falsches Verständnis

Zu guter Letzt bin ich außerdem überzeugt, dass ein Fehler beim Vermögensaufbau ein falscher Fokus ist. Viele Investoren denken in Geld, weshalb sie zweifeln, wenn Aktienkurse korrigieren. Natürlich messen wir Vermögen in Währungen wie Euro oder auch US-Dollar. Man kann seinen Fokus allerdings auch verändern und in Vermögenswerten denken.

Vielleicht ein Beispiel: Wenn es dir um passives Einkommen geht, könntest du deinen Fokus in die Ertragskraft deines Portfolios verschieben. Sprich, wie viel Dividende du bekommst, wie viel Aktien du für deine Dividende benötigst. Das könnte den Geldfokus vielleicht etwas verschwimmen oder aufweichen lassen.

Wer so konstruktiv und produktiv denkt, der sieht außerdem: Korrekturen und Crashs sind klare Chancen. Nämlich günstig nachzukaufen und weitere Vermögenswerte zu sammeln. Das ist sicher kein Fehler beim Vermögensaufbau.

Der Artikel Keine Frage: 3 Fehler beim Vermögensaufbau, die dich ein Vermögen kosten können ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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