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Kein Plastik mehr: Ikea will nachhaltiger werden

·Freier Autor
·Lesedauer: 2 Min.

Ikea gehört zu den größten globalen Möbelproduzenten. Nun will der schwedische Riese nachhaltiger werden, zukünftig soll Plastik sogar ganz verschwinden.

Mehrere Ikea-Kartons sind auf dem Dachgepäckträger eines Käfer gestapelt.
Nicht gerade nachhaltig: Beim Ikea-Einkauf kann einiges an Verpackungsmaterial zusammenkommen. (Symbolbild: Getty)

Ikeas charakteristische blaue Möbelhäuser gibt es fast überall auf der Welt. Das Prinzip ist so einfach, wie erfolgreich: Günstig einkaufen, selbst zuhause aufbauen. Dabei entsteht allerdings eine Unmenge von Verpackungsmaterial. Laut eigenen Angaben benötigt der Konzern jährlich über 920.000 Tonnen an Material, um die Möbel sicher zu seinen Kund*innen zu bringen. Das kostet nicht nur fast eine halbe Milliarde Euro im Jahr, es produziert vor allem eine riesige Menge an Abfall. 

Verzicht auf Kunststoff bis 2028

Das soll sich nun Stück für Stück ändern, denn auch an Ikea ist die Notwendigkeit einer nachhaltigeren Wirtschaft nicht vorbeigegangen. In einem Interview mit der Nachrichtenseite "presseportal.de" kündigte Erik Olsen, Ikeas Packaging und Identification Manager das ambitionierte Vorhaben an. Bis 2025 sollen bereits keine Kunststoffverpackungen mehr für neue Produkte verwendet werden, drei Jahre später soll dann ganz Schluss mit Plastikverpackungen sein. "Der Verzicht auf Kunststoff in Verkaufsverpackungen ist der nächste große Meilenstein auf unserem Weg, Verpackungen nachhaltiger zu machen, die Umweltverschmutzung durch Kunststoff grundsätzlich zu verringern sowie Verpackungen aus erneuerbaren und recycelten Materialien zu entwickeln," sagt Olsen. Dabei wird die Alternative aus Papier und recycelbarem Material bestehen. 

Vorbildfunktion in der Branche

Schon jetzt sind nur noch zehn Prozent der Verpackungen aus Kunststoff. Vielen Kunden dürfte deshalb die schrittweise Umstellung kaum auffallen. Doch in Schweden hofft man, mit dem kompletten Verzicht auf Kunststoff eine Vorbildrolle einzunehmen. "Mit unserer Initiative möchten wir die Innovation im Verpackungsbereich vorantreiben und unsere Größe und Reichweite nutzen, um über unsere Lieferkette hinaus positive Auswirkungen in der Branche zu erzielen," sagte Packaging Development Leader Maja Kjellberg gegenüber "presseportal.de". Mit den insgesamt 445 Filialen bedient der schwedische Möbelkonzern 60 Märkte weltweit.

Im Video: Ikea-Gamingsammlung - Ja oder nein?

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