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Katholische Kirche spricht von sizilianischer Mafia ermordeten Richter selig

·Lesedauer: 1 Min.
Papst Franziskus

Ein vor rund 30 Jahren von der sizilianischen Mafia ermordeter Richter ist selig gesprochen worden. Ein Reliquienschrein mit dem blutbefleckten Hemd von Rosario Livatino wurde am Sonntag während einer Messe in der Kathedrale des sizilianischen Agrigent aufgestellt. Papst Franziskus würdigte Livatino in einer Rede im Vatikan als "Märtyrer für Gerechtigkeit und Glauben" und "vorbildlichen Richter, der nie der Korruption erlag".

Livatino war unweit von Agrigent im September 1990 im Alter von 38 Jahren von der Mafia erschossen worden. Seine Leiche wurde in einem Straßengraben gefunden, Personenschutz hatte er stets abgelehnt. Die beiden Mörder wurden später zu lebenslanger Haft verurteilt. Livatino war gläubiger Christ, jeden Tag ging er vor der Arbeit zum Beten in die Kirche.

Der junge Jurist war für sein entschlossenes Vorgehen gegen die Mafia bekannt. Kurz vor seinem Tod war er mit einem Massenprozess gegen mehrere Mafiosi befasst. Livatino sei einer der ersten Ermittlungsrichter in Italien gewesen, die Vermögenswerte der Mafia beschlagnahmen ließen, um die Clans zu schwächen, schreibt der Priester Luigi Ciotti in einer Biografie über den Richter. Ciotti ist selbst für seinen Kampf gegen das organisierte Verbrechen bekannt.

noe/gt