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Kassenärzte wollen nicht Millionen Impfnachweise ausstellen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Deutschlands Kassenärzte wollen keine Impfnachweise für Millionen in Impfzentren geimpfte Bürgerinnen und Bürger ausstellen. "Es ist den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und deren Teams nicht zuzumuten, solche Nachweise nachträglich für Millionen bereits geimpfter Menschen auszustellen", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Stephan Hofmeister, am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Bisher wurden 40 Millionen Impfdosen verabreicht, davon knapp 30 Millionen in Impfzentren.

KBV-Chef Andreas Gassen sagte: "Der Impfnachweis ist ein Reisedokument, kein medizinisches Dokument." Es sei nicht Aufgabe der Ärzte, solche Nachweise auszustellen. "Die Arztpraxis ist kein zweites Bürgeramt." Grundsätzlich sei man aber bereit, solche Nachweise für diejenigen auszustellen, die auch in der Praxis geimpft worden seien. Das müsse vergütet werden und dürfe nicht aufwendig sein.

Deutschland will gemeinsam mit der EU noch im Juni einen digitalen Corona-Impfnachweis einführen. Bei bereits vorher vollständig Geimpften soll der Impfstatus aus dem analogen Impfpass übertragen werden. Jedoch sind bereits gefälschte Impfpässe im Umlauf. Der gelbe Impfpass ist als international anerkanntes Dokument gültig.