Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    17.716,17
    -18,90 (-0,11%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.912,92
    +18,06 (+0,37%)
     
  • Dow Jones 30

    39.067,00
    -20,38 (-0,05%)
     
  • Gold

    2.124,90
    +29,20 (+1,39%)
     
  • EUR/USD

    1,0862
    +0,0024 (+0,22%)
     
  • Bitcoin EUR

    62.125,47
    +4.456,07 (+7,73%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Öl (Brent)

    78,89
    -1,08 (-1,35%)
     
  • MDAX

    25.987,37
    -133,27 (-0,51%)
     
  • TecDAX

    3.439,56
    +10,32 (+0,30%)
     
  • SDAX

    13.785,13
    -71,91 (-0,52%)
     
  • Nikkei 225

    40.109,23
    +198,43 (+0,50%)
     
  • FTSE 100

    7.640,33
    -42,17 (-0,55%)
     
  • CAC 40

    7.956,41
    +22,24 (+0,28%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.244,12
    -30,83 (-0,19%)
     

Kasachstan will Ölexport nach Deutschland über Russland verfünffachen

ASTANA (dpa-AFX) -Kasachstan will seinen Ölexport nach Deutschland im April auf 100 000 Tonnen steigern. Das geht aus einer Pressemitteilung der staatlichen Pipelinegesellschaft Kaztransoil am Freitag hervor. Zuvor hatte Energieminister Bolat Aktschulatow noch erklärt, Kasachstan werde im April 20 000 Tonnen Rohöl nach Deutschland exportieren. Die Lieferungen aus Kasachstan sollen Deutschlands Abhängigkeit von russischem Öl verringern. Allerdings wird das kasachische Öl über das russische Pipelinesystem nach Europa gepumpt.

Kasachstan hat im Januar mit den Energielieferungen begonnen. Für das Gesamtjahr 2023 hat Astana bei der russischen Pipelinegesellschaft Transneft die Durchleitung von 1,2 Millionen Tonnen Öl beantragt. Die Menge geht über die Pipeline Druschba, deren Nordstrang bis nach Schwedt nordöstlich von Berlin endet.

Die dortige PCK-Raffinerie verarbeitete bis 2022 hauptsächlich Rohöl aus Russland. Im Zuge der dem russischen Angriffskrieg folgenden westlichen Sanktionen hat die Bundesregierung beschlossen, auf russisches Öl zu verzichten. Das Ölembargo wird durch die Lieferungen aus Kasachstan allerdings abgeschwächt, da Moskau an den Durchleitungsgebühren verdient.