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Kasachstan: Tote bei Bergwerksunglück

Bei einem Brand in einem Kohlebergwerk in der zentralasiatischen Republik Kasachstan sind über 30 Arbeiter ums Leben gekommen. Noch immer werden zahreiche Bergleute in dem Schacht im Gebiet der Industriestadt Karaganda vermisst.

Über 200 Arbeiter seien allerdings bereits geretett worden, so die Betreiberfirma Arcelormittal.

Es handelt sich um das schwerste Grubenunglück in Kasachstan seit Jahren.

In dem Kohlebergbauschacht kam es am Morgen zu einer Methangasexplosion, als sich mehr als 250 Bergleute unter Tage aufhielten, so der Betreiber. Die kasachischen Behörden warfen dem internationalen Stahlkonzern angesichts der neuen Katastrophe ein Versagen bezüglich der Sicherheit für die Arbeiter vor.

Betreiberfirma immer wieder in den Schlagzeilen

In den Kohlegruben des Konzerns kam es immer wieder zu tödlichen Zwischenfällen. Kasachischen Medien zufolge gab es in den vergangenen rund 20 Jahren mehr als zwei Dutzend Unglücke. Dabei starben mehr als 100 Menschen.

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Bereits im August war es demnach zu einem tödlichen Unglück in einem Bergwerk des Unternehmens gekommen, bei dem fünf Arbeiter starben. Auch in diesem Fall wurde von der Regierung wieder eine Untersuchungskommission eingesetzt.

Im Sommer hatte eine Kommission das Unternehmen damals für das Unglück verantwortlich gemacht.

Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew wies die Regierung nach dem neuen Vorfall an, die Investitionspartnerschaft mit Arcelormittal zu beenden. Den Angehörigen der Opfer sprach er sein Beileid aus.