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Karstadt hat bislang 1850 Stellen gestrichen

Die Kaufhauskette Karstadt hat seit Sommer 2012 rund 1850 Stellen gestrichen. "Wir haben Karstadt auf die richtige Größe gebracht und von den bis 2014 zu streichenden 2000 Stellen schon rund 1850 über Frühpensionierung, freiwilligen Austritt, natürliche Fluktuation und Nichtverlängerung befristeter Arbeitsverhältnisse eingespart", sagte Vorstandschef Andrew Jennings.

In fünf der insgesamt 86 Warenhäuser der Kette sehe Karstadt noch "Handlungsbedarf" und beabsichtige die Einrichtung von Transfergesellschaften, sagte Jennings den Zeitungen der Essener "WAZ"-Gruppe. Pläne für Filialschließungen gebe es aber nicht. Der Chef der Warenhauskette fügte hinzu, dass "schmerzhafte Effekte für den langfristigen Erfolg in Kauf genommen werden müssen".

Karstadt war nach der Pleite des Touristik- und Handelskonzerns Arcandor Anfang Oktober 2010 vom US-deutschen Investor Nicolas Berggruen übernommen und damit vor der Pleite gerettet worden. Berggruen versprach, die Arbeitsplätze zu erhalten und die Filialen zu modernisieren. Im Sommer 2012 kündigte Karstadt dann allerdings den Abbau von rund 2000 Stellen bis 2014 an. Insgesamt arbeiten rund 22.000 Menschen bei Karstadt.

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