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Karliczek fordert finanzielle Länder-Beteiligung an 'Aufholprogramm'

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat die Länder aufgefordert, eigenes Geld zum "Aufholprogramm" des Bundes für Kinder in der Corona-Krise beizusteuern. Das Bundesgeld sei nur der erste Schritt, um gerade die Lernrückstände abzubauen, sagte Karliczek der "Rheinischen Post" (Samstag). "Da Bildung in der Verantwortung der Länder liegt, vertraue ich darauf, dass die Länder ebenfalls erhebliche eigene Anstrengungen unternehmen werden."

Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch ein zwei Milliarden Euro schweres Corona-"Aufholprogramm" für Kinder und Jugendliche beschlossen. Das Programm besteht aus zwei Säulen: Rund eine Milliarde Euro sollen in Nachhilfe- und Förderprogramme für Schüler gesteckt werden. Eine weitere Milliarde ist für die Aufstockung verschiedener sozialer Projekte vorgesehen, die Kinder, Jugendliche und Familien unterstützen, um auch in diesem Bereich Krisenfolgen abzufedern. Das Geld soll in diesem und im nächsten Jahr fließen und die Folgen der Corona-Maßnahmen bestmöglich abfedern.

Wenn nach den Sommerferien mit dem Programm begonnen werden soll, müssen die Vorbereitungen der Ministerin zufolge jetzt rasch starten. Die Länder seien nun gefragt. "Idealerweise sollten auch bereits die kommenden Sommerferien genutzt werden", so Karliczek.

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