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Karliczek: Bessere Bildung kann Klimawandel bremsen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat dazu aufgerufen, im globalen Kampf gegen den Klimawandel stärker auf Bildung und Aufklärung zu setzen. "Ich bin überzeugt: Mehr Klima-Bildung wird auf längere Sicht zu weniger CO2-Ausstoß führen. Auch bessere Bildung kann die Erderwärmung stoppen", sagte Karliczek der Deutschen Presse-Agentur. Zur Rettung des Planeten müssten Staaten weltweit ihre Bildungsangebote ausweiten. Das sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

"Bildung für Nachhaltigkeit braucht einen Platz in den Kindergärten und Schulen, an den Hochschulen und in der beruflichen Ausbildung", sagte Karliczek. Auch in der Weiterbildung und der Erwachsenenbildung müsse die Aufklärung über klimabewusstes und nachhaltiges Verhalten eine größere Rolle spielen.

Der Appell steht im Zusammenhang mit der an diesem Montag beginnenden Weltkonferenz der Unesco, die sich bis Mittwoch auf diesen Aspekt der globalen Nachhaltigkeitsziele konzentrieren soll.

Deutschland sei ein "weltweiter Vorreiter" beim Ziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung breit zu verankern, sagte Karliczek. Zugleich betonte sie: "Auch wir sind noch nicht am Ende angelangt, sondern werden unsere Bemühungen weiter intensivieren."

Auf der globalen Online-Konferenz in der kommenden Woche soll das Unesco-Programm "Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen" vorgestellt werden. Mehr als 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 130 Ländern, darunter auch Minister und Vertreterinnen aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, sind geladen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Generaldirektorin der Unesco, Audrey Azoulay, werden die Konferenz am Montag gemeinsam eröffnen.

Der Aspekt "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ist Teil der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Zur Umsetzung hat die UN-Bildungsorganisation Unesco Weltprogramme ins Leben gerufen. Das aktuelle Programm, das in der kommenden Woche auf der Tagesordnung steht, gibt es seit 2020.

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