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Karl Lauterbach: „Lockdown womöglich bis April“

·Lesedauer: 1 Min.

SPD-Politiker Karl Lauterbach schätzt, dass die Einschränkungen im Alltag noch mehrere Monate nötig sein werden: „Es kann keine Normalität geben, solange uns die Kontrolle fehlt.“

Wegen der Knappheit der Impfstoffe gegen das Coronavirus verlangt der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach, dass dieser bis auf weiteres nicht an Private verkauft wird. Lauterbach sagte der WirtschaftsWoche, die Verteilung müsse über staatliche Impfkampagnen weltweit laufen, sonst sei ein einigermaßen gerechter Zugang nicht möglich. „Es darf nicht passieren, dass große Unternehmen auf eigene Kosten Impfstoff kaufen, um ihre Mitarbeiter zu impfen. Der Impfstoff muss, solange er so knapp ist, beim Staat bleiben und zugeteilt werden.“

Vorrang müssten diejenigen bekommen, die hohe Gesundheitsrisiken hätten, und nicht diejenigen, die am wirtschaftlichen Leben teilnehmen wollten. „Es darf nicht sein, dass wir hier zum Beispiel VW-Mitarbeiter auf Kosten des Konzerns impfen lassen und dieser Impfstoff fehlt dann in Kapstadt, wo die Menschen sterben,“ sagte Lauterbach.

Lauterbach sagte weiter, die drastischen Einschränkungen im Alltag würden noch Monate nötig sein. Es sei sehr schwer, die hohe Zahl neuer Infektionen mit dem Coronavirus so weit zu drücken, dass jede neue Ansteckung wieder nachverfolgt werden könne. „Wir können die Einschränkungen des Alltags nur dann spürbar lockern, wenn die Fallzahlen deutlich unter 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner sinken“, sagte er. „Wenn das nicht gelingt, werden wir wohl bis April im Lockdown bleiben. Es kann keine Normalität geben, solange uns die Kontrolle fehlt.“

Mehr zum Thema: Nach Weihnachten sollen die Impfungen beginnen. Diese Grafik zeigt, wer wie lange warten muss.