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Kaputte Häuser und viele Gräber: Bilder aus dem All zeigen das zerstörte Mariupol

Neue Satellitenbilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung in der ukrainischen Stadt Mariupol seit dem Beginn der russischen Besatzung. Die Stadt war ab Mitte März Ziel russischer Luftangriffe. Im Norden der Stadt befindet sich ein neues Militärgelände.

Die Satellitenfirma Maxar veröffentlichte die Bilder im Internet. Viele Hochhäuser, die bei den Luftangriffen zerstört worden seien, würden jetzt abgerissen, so das Unternehmen. Baumaterial sei im Westen der Stadt angeliefert worden. Allerdings gebe es tausende Häuser, Wohnblocks, Gebäude und Infrastruktur in der Stadt, die zerstört sei. Auf dem Hauptfriedhof gebe es deutlich mehr Gräber.

Mariupol hatte vor Kriegsbeginn rund 440.000 Einwohner. Sie war ein wichtiges Wirtschaftszentrum und besaß als Hafenstadt eine hohe strategische Bedeutung. Die Stadt war wochenlang von russischen Truppen belagert worden und ist seit Ende Mai dieses Jahres vollständig unter russischer Kontrolle. Wieviele Opfer es genau während der Kämpfe in der Stadt gab, ist nicht bekannt.