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Kanzlei: Greensill-Insolvenzverwalter hat Arbeit aufgenommen

·Lesedauer: 1 Min.

BREMEN (dpa-AFX) - Der Insolvenzverwalter der Greensill Bank AG hat nach Angaben der Wirtschaftskanzlei CMS Hasche Sigle die Arbeit aufgenommen. "CMS arbeitet bereits mit Hochdruck an dem Verfahren und hat ein versiertes Restrukturierungsteam aufgestellt", hieß es am Dienstag von der Kanzlei, deren Partner der bestellte Insolvenzverwalter Michael C. Frege ist.

Eine Stellungsnahme zur Sache sei allerdings frühestens in 14 Tagen zu erwarten. Insolvenzverfahren seien in Deutschland per Gesetz nicht öffentlich, deswegen könnten Details des Verfahrens nicht publik gemacht werden, so die Kanzlei. "Die Einlagen privater Anleger sind durch den gesetzlichen und darüber hinaus durch den privaten Einlagensicherungsfonds geschützt."

Das Amtsgericht Bremen hatte am Dienstag auf Antrag der deutschen Finanzaufsicht Bafin das Insolvenzverfahren für die in Turbulenzen geratene Greensill Bank AG eröffnet und Frege bestellt. Nach Angaben von CMS ist der Jurist auf Bankinsolvenzverfahren spezialisiert. Er habe neben der deutschen Lehman Brothers Bank auch die wegen Cum-Ex-Geschäften sehr komplexe Insolvenz der Maple Bank bearbeitet sowie unter anderem die Insolvenz des Versandhändlers Neckermann und des börsennotierten WCM <DE000A1X3X33>-Konzerns abgewickelt. Neben Frege kümmern sich bei CMS nach Angaben der Kanzlei auch Charlotte Schildt und Joachim Kühne federführend um die Greensill Bank.

Bei den in Großbritannien und Australien ansässigen Muttergesellschaften von Greensill haben inzwischen Insolvenzexperten der Unternehmensberatung Grant Thornton das Ruder übernommen.