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Kakao-freie Schokolade zweier Wissenschaftler überzeugt namhafte VCs

·Lesedauer: 1 Min.
Die Geschwister und Wissenschaftler Sara und Maximilian Marquardt haben Qoa gegründet.
Die Geschwister und Wissenschaftler Sara und Maximilian Marquardt haben Qoa gegründet.

Eine Schokolade, die nach Schokolade schmeckt, aber keinen Kakao enthält? Daran arbeitet das Team von Qoa, einer Münchner Biotech-Firma. Für sein Geschäftsmodell hat das Startup nun eine Seedrunde in Höhe von umgerechnet 5,17 Millionen Euro (sechs Millionen Dollar) eingesammelt. Angeführt wurde die Runde von Cherry Ventures. Beteiligt hat sich auch der neue Klima-VC World Fund, den die gemeinnützige Suchmaschine Ecosia ausgegründet hat.

Die Firma nutzt Fermentationsverfahren, um die Grundlage für ihre Schokolade herzustellen. Dass das Material auch wie Schokolade aussieht und schmeckt, dafür soll unter anderem der Einsatz von Mikrobakterien sorgen. Das Endprodukt sei vegan und ohne künstliche Zusatzstoffe, verspricht das Unternehmen.

Die beiden Geschwister und Wissenschaftler Sara und Maximilian Marquart haben die Firma gegründet. Sara ist Lebensmittelchemikerin und Max Materialwissenschaftler. Die Idee für Qoa habe die beiden nach eigenen Angaben gehabt, nachdem sie sich mit dem schlechten sozialen und ökologischen Fußabdruck von herkömmlichem Kakao beschäftigt hätten. Denn die Art, wie Kakao produziert und geerntet wird, sei nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern involviere häufig auch Kinderarbeit.

Food-Startups nutzen Fermentation

Auf Fermentation setzen auch andere Startups, die tierische Produkte ersetzen wollen – so etwa bei Firmen, die Fleisch im Labor züchten wollen. Auch das Berliner Startup Formo nutzt Fermentationsprozesse, um so einen künstlichen Käse zu produzieren. Wann es den ersten Fleischersatz aus dem Labor zu kaufen geben wird, ist noch nicht absehbar. Formo will in zwei Jahren mit seinem Käse im Handel sein. Die Kakaofirma Qoa hingegen plant schon im kommenden Jahr mit einem ersten Produkt an den Markt gehen. Das Geld aus der Seedrunde will das Team dafür verwenden, um eine eigene Pilot-Produktionsanlage aufzubauen.

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