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Kämpfe im Osten: Ukraine will weitere Gebiete zurückerobern

Die ukrainischen Truppen haben in der strategisch wichtigen Stadt Lyman im Gebiet Donezk nach eigenen Angaben rund 5000 russische Soldaten eingekesselt. Das sei der Stand am Samstagmorgen, teilte der ukrainische Verwaltungschef für Luhansk, Serhij Hajdaj, mit. "Die Okkupanten haben ihre Führung gebeten, nach Möglichkeit herauszukommen, woraufhin sie eine Abfuhr erhielten", sagte er.

Mit Blick auf die Kleinstadt im gerade erst von Moskau einverleibten Gebiet Donezk lobte Präsident Wolodymyr Selenskyj die Arbeit seiner Truppen: "Wir haben bedeutende Ergebnisse im Osten unseres Landes. Es gibt bereits genügend öffentliche Informationen darüber. Jeder hat mitbekommen, was in Lyman passiert. Das bedeutet uns viel."

Unterdessen machte Kiew russische Truppen für den Raketenangriff auf einen zivilen Autokonvoi in Saporischschja verantwortlich.

"Das waren bewusst durchgeführte Angriffe", sagte der Innenminister Ukraine, Denys Monastyrskiy. "Man kann sehen, dass es hier in der Gegend keine militärischen Einrichtungen gibt, auch keine Lagerung von Ausrüstung. Jeden Tag begeben sich nur Zivilisten in das vorübergehend besetzte Gebiet. Es sind ältere Menschen, Frauen mit Kindern und Familien."

Bei dem Luftschlag in der südukrainischen Stadt seien nach ukrainischen Angaben 30 Menschen getötet worden, es habe mehr als 80 Verletzte gegeben.