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Kämna: „Tolle Erfahrung“

Kämna: „Tolle Erfahrung“
Kämna: „Tolle Erfahrung“

Die deutsche Radsport-Hoffnung Lennard Kämna fühlt sich in der neuen Rolle als Fahrer für das Gesamtklassement beim Giro d‘Italia wohl: „Es ist eine tolle Erfahrung, und ich genieße es, weil mein Team einen sehr guten Job macht“, sagte der 26-Jährige vom deutschen Rennstall Bora-hansgrohe am Ruhetag nach der ersten Woche der Italien-Rundfahrt. Der frühere Etappenjäger Kämna peilt eine Top-Ten-Platzierung im Gesamtklassement an.

"Das wäre ein großer Erfolg, und darauf fokussiere ich mich", sagte Kämna, der nach den ersten neun Etappen mit einem Rückstand von 1:52 Minuten auf den führenden Briten Geraint Thomas Achter ist. "Es ist schon eine große Veränderung, aufs Gesamtklassement zu fahren. Aber ich freue mich auf die nächsten zwei Wochen", so Kämna.

Das wichtigste Ziel sei es, in der kommenden Woche keine weitere Zeit zu verlieren: "Und dann in der dritten Woche kommen die Etappen, bei denen sich das Gesamtklassement entscheidet." In den abschließenden Tagen der Rundfahrt stehen drei extrem schwierige Tagesabschnitte im steilen Gebirge auf dem Programm.

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Das dramatische Ausscheiden des favorisierten Belgiers Remco Evenepoel tangiert Kämna derweil nur peripher. "Es ändert nicht viel an unserer Strategie, aber es ändert die Renndynamik", sagte er. Weltmeister Evenepoel (23) hatte am Sonntag die Rundfahrt wegen eines positiven Coronatests aufgegeben, nachdem er zuvor im Einzelzeitfahren zurück ins Rosa Trikot des Gesamtführenden gestürmt war.

In Abwesenheit Evenepoels steigt der Slowene Primoz Roglic, in der Gesamtwertung nur zwei Sekunden hinter Ex-Tour-Sieger Thomas, zum Topfavoriten auf. Doch auch dem Ineos Grenadiers-Fahrer Thomas (36) und dessen Landsmann und Teamkollegen Tao Geoghegan Hart (3. Rang/+ 0,05 Minuten) traut Kämna den Giro-Titel zu: "Sie sind in toller Form. Am meisten hat mich bisher Tao beeindruckt."