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Judo-Grand-Slam in Tiflis: Zwei serbische Sieg am ersten Wettkampftag

Die georgische Hauptstadt Tiflis begrüßt Spitzenjudoka aus aller Welt. Der Grand Slam: Wie immer gut besucht und auf den Rängen herrschte beste Stimmung. Kein Zweifel: Georgien ist ein Judoland.

In der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm waren serbische Kämpferinnen unter sich. Milica Nikolic bezwang Andrea Stojadinov. Vladimir Barta, Sportlicher Leiter des Weltverbandes, übergab die Medaillen.

Bayramow bei den Männern bis 60 Kilogramm vorn

Bei den Männern bis 60 Kilogramm hoffte das Heimpublikum auf Gold, doch Giorgi Sardalaschwili musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Turan Bayramow aus Aserbaidschan machte ihm einen Strich durch die Rechnung und kostete seinen Erfolg aus. Shengeli Pitskhelauri vom georgischen Sicherheitsdienst war für die Siegerehrung zuständig.

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Dijora Keldijorowa feierte in Tiflis einen der größten Siege ihrer bisherigen Laufbahn. In der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm räumte sie sogar Olympiasiegerin Distria Krasniqi aus dem Weg. Wie so oft setzte Keldijorowa auf Angriff, diese Vorgehensweise der Usbekin trug Früchte. Der Kanadier Michael Tamura, beim Weltverband als Sportdirektor tätig, überreichte den verdienten Lohn.

„Die Olympiasiegerin zu bezwingen ist das Ergebnis der technischen und taktischen Arbeit, die mit meinen Trainern geleistet habe. Für mich ist das ein großer Schritt nach vorn, der mich meinen Träumen näherbringt", sagte die Siegerin.

Erstmals Gold für Kirgisistan

Kubanychbek Aibek Uulu holte Gold für Kirgisistan. Und das gab es auf der Judo-Welttour noch nie. Der Sieg in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm war gleichzeitig Aibek Uulus erster großer Erfolg auf der internationalen Bühne. Sein Trumpf in Tiflis war die hervorragende Fußarbeit. Bisher stand der 22-Jährige in der Weltrangliste auf dem 53. Platz, durch diesen Sieg macht er einen ordentlichen Satz. Mohammed Meridja, beim Judoweltverband für Bildungsbelange zuständig, überreichte das Edelmetall.

„Ich und meine Betreuer sind sehr erfreut. Heute wird gefeiert, aber schon morgen gehe ich wieder an die Arbeit, denn nächste Woche stehe ich wieder bei einem Wettkampf auf der Matte. Ich möchte auch meinen Eltern danken, die mich immer unterstützen und jetzt zuhause vor dem Fernseher sitzen", so Aibek Uulu.

Zweiter Sieg für Serbien

Bei den Frauen bis 57 Kilogramm gab es einen weiteren serbischen Sieg: Marica Perisic gewann und erhielt Gold aus den Händen des Schiedsrichterdirektors Florin Daniel Lascau.

Das judobegeisterte Publikum in Tiflis wartet noch auf die erste georgische Goldmedaille an diesem Grand-Slam-Wochenende. Auch der Olympiazweite Vascha Margwelaschwili konnte diese Hoffnung nicht erfüllen. An diesem Samstag und am Sonntag bieten sich den georgischen Judoka weitere Gelegenheiten auf Edelmetall.