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Joshua Kimmich steigt ein: Metaverse-Startup holt sich Millionen von Fußballstars

Josip Kristo (l.) und Ante Kristo haben mit The Football Company ein Web3-Startup in München gegründet
Josip Kristo (l.) und Ante Kristo haben mit The Football Company ein Web3-Startup in München gegründet

Fußball findet längst nicht mehr nur in Stadien oder auf Schulhöfen statt, sondern auch im Internet. Millionen Fußballfans leben ihre Vereinstreue in den Fantasy-Ligen des Webs aus. Mit The Football Company haben die Münchner Brüder Ante und Kristo Josip im September 2020 ein Startup gegründet, das genau dort seinen Markt sieht: Auf der Plattform The Football Club (TFC) verkaufen sie digitale Fanartikel für die digitale Fußballwelt.

Wer sich im echten Leben ein Trikot, eine Sporttasche oder ein Cap mit dem Logo des Herzensvereins kauft, kann dies so auch als Fan der Fantasy-Fußball-Version seines Clubs tun. Mit sogenannten Tokens, digitalen 3D-Abbildungen von Fanartikeln, können Fans ihre Avatare ausstatten. Das Startup verdient über den Handel der Tokens auf dem TFC-Marktplatz, hat dafür eine offizielle DFL-Lizenz und Kooperationen mit einer Liste von Top-Clubs wie Eintracht Frankfurt, VfL Wolfsburg, Hertha BSC geschlossen.

Vier Fußballstars als Investoren

Rund eineinhalb Jahre nach seiner Gründung im September 2021 sammelte das Metaverse-Startup im Rahmen einer Seed-Runde 2,5 Millionen Euro ein. Neben professionellen Investoren wie Dreamcraft Ventures und BLN Capital, DapperLabs und Web3 Studios beteiligten sich auch verschiedene Business Angels, unter anderem Fußballprofis wie Nationalspieler Joshua Kimmich (FC Bayern München) und Cesc Fabregas (AS Monaco). Die beiden Fußballer gesellen sich damit zu zwei alten Kollegen: Die Brüder Niko und Robert Kovač, beide ehemalige Bundesliga-Spieler unter anderem beim FC Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen, sind Gründungsinvestoren des Münchner Startups.

Zu seinen Beweggründen befragt, lässt sich Niko Kovač so zitieren: „Das Metaverse gibt Fußballfans unglaubliche neue Möglichkeiten, ihre Leidenschaft für ihren Verein auszudrücken und ihre Individualität zu zeigen. Es wird die Attraktivität des Fantasy-Fußballs auf eine ganz neue Ebene heben.“ Ziel des Startups sei es von Anfang an gewesen, Fußballfans einen möglichst einfachen Zugang in die Welt der NFTs und in das Metaverse zu ermöglichen.

Erst vor wenigen Tagen stellte die Fußball-App One Football im Rahmen einer Fimnanzierungsrunde, die das Startup zum Unicorn machte, ähnliche Pläne vor: Unter dem Namen Onefootball Labs wollen die Berliner es Vereinen, Ligen, Verbänden und Spielern ermöglichen, digitale Assets auf Basis der Blockchain-Technologie über die Plattform an Fans zu verkaufen – ebenfalls möglichst barrierefrei, eine E-Mail-Adresse und einer Kreditkarte sollten genügen, digitale Fanartikel ihrer Vereine kaufen zu können.

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