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Johnson & Johnson teilt sich in zwei Unternehmen auf

·Lesedauer: 1 Min.
Impfstoff von Johnson & Johnson (AFP/Rajesh JANTILAL)

Der US-Pharmariese Johnson & Johnson folgt dem aktuellen Trend zur Aufspaltung: Der Konzern kündigte am Freitag an, die Pharmasparte und die Konsumartikelsparte sollten künftig als eigenständige Unternehmen wirtschaften. Damit würden "zwei Weltmarktführer geschaffen, die besser aufgestellt sind, um Patienten und Verbrauchern bessere Ergebnisse durch Innovationen zu liefern". Der Aktienkurs stieg im vorbörslichen Handel um mehr als 3,5 Prozent.

Johnson & Johnson will die Aufspaltung in spätestens 24 Monaten abgeschlossen haben. Beide künftigen Unternehmen sollen an der Börse gelistet sein.

Die Pharmasparte produziert unter anderem einen Corona-Impfstoff. Im dritten Quartal machte Johnson & Johnson mit Medikamenten fast 20 Milliarden Dollar (17,5 Milliarden Euro) Umsatz. Die Konsumartikelsparte mit Produkten wie Pflaster (Band-Aid), Babypuder oder Hautpflege trug 3,7 Milliarden Dollar zum Umsatz bei. Im Konzern arbeiten 136.000 Menschen.

Vor wenigen Tagen erst hatte der traditionsreiche US-Industrieriese General Electric (GE) angekündigt, er spalte sich in drei separate Unternehmen auf; GE ist hoch verschuldet. Am Freitag gab auch der japanische Technologieriese Toshiba seine Aufspaltung in drei Teile bekannt; vor allem Anleger hatten darauf gedrungen, weil sie auf eine Wertsteigerung hoffen.

ilo/hcy

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