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Johnny Depp packt im "Playboy"-Interview aus: "Es wurde haufenweise Bullshit über mich erzählt"

Im "Playboy"-Interview plaudert Johnny Depp aus dem Nähkästchen: Wie er mit Höhen und Tiefen und der permanenten Beobachtung durch die Medien umgeht, erzählte er jetzt dem Männermagazin.

Johnny Depp lässt im Interview mit dem Magazin
Johnny Depp lässt im Interview mit dem Magazin "Playboy" seine Karriere Revue passieren. Er spricht über Höhen und Tiefen und wie er heute damit umgeht. (Bild: 2023 Pool/Pool)

"Ich sehe die Welt nur noch durch Fenster - Autofenster, Zugfenster, Flugzeugfenster, Hotelfenster, lauter abgefuckte Fenster", stellt Johnny Depp im Interview mit der deutschen Ausgabe des "Playboy" nüchtern fest. Damit bezieht er sich auf die massenmediale Aufmerksamkeit, die ihn in seinem Dasein als Privatperson einschränken: "In einer Tour starren die Leute mich an, sprechen über mich, beurteilen mich. Und mir bleibt nichts anderes übrig, als mich zurückzuziehen und davor zu schützen", erklärt der Hollywoodstar.

Ich bin ersetzbar, das ist mir völlig klarJohnny Depp

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Seit seinem medienwirksamen Prozess gegen Ex-Frau Amber Heard habe er genug von der permanenten öffentlichen Beobachtung. "Bei mir begann das im Alter von 23, und es dauert immer noch an, selbst wenn mir inzwischen schon mein 60. Geburtstag in den Arsch getreten hat", empört sich der "Fluch der Karibik"-Darsteller, der als einer der beliebtesten und bestbezahltesten Schauspieler der Branche galt - bis ihn die Aussagen seiner Ex-Frau einholten.

Johnny Depp über den "Publicity-Zirkus" im Filmgeschäft

Heard sprach im Interview mit der "Washington Post" im Jahre 2018 davon, in ihrer Ehe mit Depp Opfer häuslicher Gewalt geworden zu sein. Daraufhin zog der in Ungnade Gefallene vor Gericht, um die "Aquaman"-Darstellerin wegen Verleumdung zu verklagen. 2022 entschied er den Zivilprozess, der weltweit durch die Medien ging, für sich. Aber: "Es wurde haufenweise Bullshit über mich erzählt", prangert Depp, der das Schauspiel als Handwerk und "Arbeitsprozess" schätze und den "Publicity-Zirkus" um Filme nicht nachvollziehen könne, im Interview an.

Er habe einiges über sich ergehen lassen müssen. "Ich habe einen Prozess gegen Rupert Murdoch und seine Unterlinge verloren, aber meinen Kindern ist nichts passiert, die sind cool, ich bin gesund", zieht er trotz allem sein Fazit. Das alles sei sehr lehrreich für ihn gewesen. "Und das alles hat keinen Einfluss auf das, was ich mit meinem Leben anstelle", konstatiert der 60-Jährige, der seit Ende August im französischen Historien-Drama "Jeanne du Barry" als König Ludwig XV. zu sehen ist.

Die Erlebnisse der letzten Jahre hätten ihn vor allem eines gelehrt, so Depp: "Ich bin ersetzbar, das ist mir völlig klar. Und letztlich war auch das eine lehrreiche Erfahrung, als man mich aussortiert hat." Seine Philosophie: "Aber wenn du ganz unten landest, spürst du wieder den Boden unter den Füßen".

Im Video: "Brutal, grausam und alles falsch": Netflix-Doku über Schlammschlacht zwischen Amber Heard und Johnny Depp