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Johnny Depp und Amber Heard: Das waren die Schlussplädoyers

Amber Heard und Johnny Depp wurden 2017 geschieden. (Bild: BAKOUNINE/Shutterstock.com)
Amber Heard und Johnny Depp wurden 2017 geschieden. (Bild: BAKOUNINE/Shutterstock.com)

Im Prozess zwischen Amber Heard (36) und Ex-Ehemann Johnny Depp (58) wurden nach langen sechs Prozesswochen am Freitag (27. Mai) die Schlussplädoyers gehalten. Depps Anwältin Camille Vasquez hat vor dem Gericht in Fairfax im US-Bundesstaat Virginia laut CNN unter anderem erklärt: "Wir bitten Sie, Mr. Depp sein Leben zurückzugeben, indem Sie der Welt sagen, dass Mr. Depp nicht der Täter ist, wie Ms. Heard behauptet hat, und Ms. Heard für ihre Lügen zur Rechenschaft ziehen."

Heards Missbrauchsvorwürfe bezeichnete die Anwältin laut BBC in ihrem Plädoyer als "wild, übertrieben und unplausibel". Es gebe einen Missbrauchs-Täter in dem Gerichtssaal, aber es sei nicht Herr Depp, sagte Vasquez und spielte eine Audioaufnahme ab, in der die Schauspielerin zugeben soll, ihren damaligen Ehemann geschlagen zu haben. "Herr Depp wurde von Frau Heard verbal, körperlich und emotional misshandelt", erklärte sie dazu.

Die Anwälte von Heard, Elaine Bredehoft und Ben Rottenborn, lieferten den Geschworenen ebenfalls ihre abschließenden Argumente. "Ein Urteil gegen Amber sendet die Botschaft aus, dass man als Missbrauchsopfer immer mehr tun muss", sagte Rottenborn gemäß CNN. "Egal was du dokumentierst, du musst immer mehr dokumentieren. Egal wem du es erzählst, du musst es immer mehr Menschen erzählen. [...] Senden Sie diese Botschaft nicht." Rottenborn fügte an, dass es "überwältigende" Fakten gebe, die zeigten, dass Depp Heard missbraucht habe. Er erinnerte die Geschworenen auch noch einmal an explizite Textnachrichten zwischen Depp und seinen Freunden, in denen er ihnen gesagt haben soll, er wolle seiner Ex-Frau Schaden zufügen. "Dies ist ein Fenster in das Herz und den Verstand von Amerikas beliebtestem Piraten. Das ist der echte Johnny Depp."

Geschworenen beraten sich

Nun beginnen die Geschworenen des Gerichts ihre Beratungen. Depp streitet jegliche Vorwürfe gegen sich ab und unterstellt seiner Ex-Frau eine Verleumdung, für die er Schadensersatz in Millionenhöhe haben möchte. Er hat Amber Heard wegen eines Beitrags, den sie 2018 in der "Washington Post" veröffentlichte, auf 50 Millionen Dollar verklagt. Darin behauptete sie, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Ihren Ex-Mann hatte sie nicht namentlich erwähnt. Depp behauptet, der Beitrag habe dennoch seine Karriere ruiniert, seinen Ruf beschädigt und viel Geld gekostet.

Heard hat eine Gegenklage gegen ihren Ex in Höhe von 100 Millionen Dollar eingereicht. Das Paar hatte 2015 geheiratet. Bereits 2016 trennten die beiden sich und wurden 2017 geschieden. Beide Parteien haben sich unter anderem mehrfach gegenseitig der häuslichen Gewalt beschuldigt.

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