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John Wick muss wieder Blut vergießen: Das sind die DVD-Highlights der Woche

Der vielleicht größte Actionheld der Gegenwart, verkörpert von Keanu Reeves, kehrt mit "John Wick - Kapitel 4" zurück. (Bild: 2022 Lionsgate / Murray Close / Leonine)
Der vielleicht größte Actionheld der Gegenwart, verkörpert von Keanu Reeves, kehrt mit "John Wick - Kapitel 4" zurück. (Bild: 2022 Lionsgate / Murray Close / Leonine)

"John Wick - Kapitel 4", "Und dann kam Dad" und "No Hard Feelings": Das sind die DVDs und Blu-rays der Woche.

Es ist eigentlich schon verrückt: Ein paar Gangster töten einen kleinen Hund, und dann wird daraus eine mehrteilige Actionkino-Reihe, die knapp 600 Millionen US-Dollar einspielt. Neun Jahre liegt der spektakuläre erste Auftritt von Keanu Reeves als John Wick inzwischen zurück. Heute fragt - zumindest unter den Fans - kaum noch jemand, wie das alles begonnen hat oder ob all das blutige Rachenehmen verhältnismäßig ist. John Wick ist Kult, der vielleicht größte Actionheld der Gegenwart. Und sein unbändiger Zorn ist noch immer nicht versiegt. Eine Woche vor dem Streamingstart der dreiteiligen Prequel-Serie "The Contiental" (ab Freitag, 22. September, bei Prime Video) erscheint "John Wick - Kapitel 4" ebenso wie die Komödien "Und dann kam Dad" und "No Hard Feelings" auf DVD und Blu-ray.

John Wick ist Kult, er ist der vielleicht größte Actionheld der Gegenwart.  (Bild: Leonine / Nadja Tremmel )
John Wick ist Kult, er ist der vielleicht größte Actionheld der Gegenwart. (Bild: Leonine / Nadja Tremmel )

"John Wick - Kapitel 4" (VÖ: 15. September)

Wenn man die bisherigen drei "John Wick"-Filme zusammenzählt, liegt der "Kill Count" bei 299. Und das, obwohl John Wick (Keanu Reeves) ursprünglich nichts anderes als Ruhe und Frieden wollte. In "John Wick - Kapitel 4" möchte der Hundefreund und Autonarr die "Hohe Kammer", mit der er sich schon seit Film zwei herumschlägt, ein für alle Mal besiegen und bekommt es dabei mit einem mächtigen neuen Gegenspieler zu tun, dem Marquis de Gramont (Bill Skarsgård, "Es"). Vorher muss er wieder viele andere kleine und große Gegner ausschalten. Das exzessive Blutvergießen, die vermeintlich als "cool" dargestellte Gewalt: Die Grundidee der "John Wick"-Reihe wurde im Lauf der Jahre immer wieder kritisiert. Regisseur Chad Stahelski bleibt aber dem Kurs, den er 2014 mit dem ersten Film einschlug, treu. "John Wick - Kapitel 4" setzt als Neo-Noir-Actionfilm einmal mehr Maßstäbe. Neben Ian McShane und Laurence Fishburne ist der im März verstorbene Lance Reddick ein letztes Mal als Hotelier "Charon" zu sehen.

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Preis DVD: circa 18 Euro

US, 2023, Regie: Chad Stahelski, Laufzeit: 163 Minuten

Robert De Niro präsentiert sich in "Und dann kam Dad" mal wieder als ziemlich schrulliger Rentner. (Bild: 2021 Lionsgate / Dan Anderson / Leonine)
Robert De Niro präsentiert sich in "Und dann kam Dad" mal wieder als ziemlich schrulliger Rentner. (Bild: 2021 Lionsgate / Dan Anderson / Leonine)

"Und dann kam Dad" (VÖ: 15. September)

Sebastian (Sebastian Maniscalco) und seine Verlobte Ellie (Leslie Bibb) werden eingeladen, übers Wochenende zu ihrer Familie zu reisen, um gemeinsam den 4. Juli zu feiern, den Tag der Unabhängigkeit. Doch Sebastians Vater (Robert De Niro) können sie nicht so lange alleine lassen. Dann soll der alte Salvo eben mitkommen, schlägt Ellie vor. Das ist sehr großmütig, aber auch ein bisschen naiv, da Salvo ein sehr spezieller italienisch-stämmiger Rentner mit sehr speziellen Ansichten ist. Der trifft nun auf eine exzentrische Familie, die der amerikanischen Upper Class angehört, ihr Geld mit Aktien verdient hat und auf einem riesigen luxuriösen Anwesen lebt. Sebastian bittet seinen Vater, ihn während dem Wochenende bloß nicht zu blamieren. Salvo wird ihn aber natürlich blamieren. "Und dann kam Dad", inszeniert nach einem Drehbuch von Hauptdarsteller Sebastian Maniscalco, arbeitet mit Culture-Clash-Elementen sowie Nackte-Hintern-Humor und erinnert streckenweise auch ein wenig an "Meine Braut, ihr Vater und ich".

Preis DVD: circa 15 Euro

US; 2023, Regie: Laura Terruso, Laufzeit: 92 Minuten

"Und dann kam Dad" erzählt von einem ziemlich schrägen Familienfest: Sebastian (Sebastian Maniscalco, links) bittet seinen Vater (Robert De Niro) darum, ihn bloß nicht zu blamieren. Der tut ihm diesen Gefallen nicht. (Bild: Leonine)
"Und dann kam Dad" erzählt von einem ziemlich schrägen Familienfest: Sebastian (Sebastian Maniscalco, links) bittet seinen Vater (Robert De Niro) darum, ihn bloß nicht zu blamieren. Der tut ihm diesen Gefallen nicht. (Bild: Leonine)

"No Hard Feelings" (VÖ: 14. September)

Jennifer Lawrence feierte mit der Fantasy-Action-Reihe "Die Tribute von Panem" einen riesigen Erfolg an den Kinokassen, sie gewann bereits drei Golden Globes und einen Oscar (für "Silver Linings"). In "No Hard Feelings" zeigt sie nun ihr volles Comedy-Potenzial. Es beginnt mit einer ziemlich kuriosen Anzeige: Zwei gut betuchte Eheleute (Matthew Broderick und Laura Benanti) suchen jemanden, der ihren 19-jährigen Sohn "datet" (sprich: entjungfert), bevor er aufs College nach Princeton geht. Die Uber-Fahrerin Maddie (Lawrence), deren Auto gerade gepfändet wurde, lässt sich auf die Sache ein, denn als Lohn für ihre Mühen winkt ein neuer fahrbarer Untersatz. Maddie versucht alles bei diesem Percy (Andrew Barth Feldman), doch nichts scheint zu wirken. Anzügliche Sprüche, eindeutige Gesten, Alkohol, Nacktbaden, das alles lässt den schüchternen und sozial unbeholfenen Jüngling völlig kalt. "No Hard Feelings" - der Titel lässt sich in seiner Zweideutigkeit kaum übersetzen, verstehen wird man ihn mit etwas Fantasie wohl trotzdem.

Preis DVD: circa 13 Euro

US, 2023, Regie: Gene Stupnitsky, Laufzeit: 99 Minuten

Jennifer Lawrence soll in "No Hard Feelings" einen deutlich jüngeren Mann verführen. (Bild: Plaion Pictures)
Jennifer Lawrence soll in "No Hard Feelings" einen deutlich jüngeren Mann verführen. (Bild: Plaion Pictures)