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Jibo – der weltweit erste Familienroboter

Kerstin Kubanek
Finanzmarkt-Journalistin
Familienroboter Jibo soll künftig u. a. Kindern beim Lernen helfen (Bild: Screenshot Yahoo)


Jibo ist der weltweit erste Roboter für den Haushalt. Seine Erfinderin Cynthia Breazeal sprach exklusiv mit Yahoo News Global Anchor Katie Couric.


Roboter finden bereits in Wissenschaft und Wirtschaft vielseitigen Einsatz. Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat bereits einen Roboter auf den Mars geschickt. Nun sollen die Maschinen endlich auch den Menschen zu Hause dienen, zumindest wenn es nach Professor Cynthia Breazeal vom MIT Media Lab geht. Yahoos globale Nachrichtenmoderatorin Katie Couric hat exklusiv mit ihr über Jibo gesprochen – dem ersten „Familienroboter“.

Er kann singen, tanzen und sogar die eine oder andere Unterhaltung führen: Der nur elf Zoll kleine Jibo. Erschaffen wurde er von Professor Cynthia Breazeal vom MIT Media Lab in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts.

Ihre Faszination für Roboter habe in „Star Wars“ ihren Ursprung, erzählt die Wissenschaftlerin Yahoo Global News Anchor Katie Couric. Als Zehnjährige habe sie R2-D2 gesehen und es sei um sie geschehen gewesen. Mittlerweile ist sie eine anerkannte Expertin für „sociable robots“ – also maschinelle Helfer, die Menschen unterstützen und mit ihnen kommunizieren können.

Sehen Sie hier das englischsprachige Interview zwischen Cynthia Breazeal und Yahoo Global News Anchor Katie Couric


Die soziale Komponente ist dabei das Entscheidende. Die Pionierin der Robotertechnik sieht den Einsatz von Hausroboter Jibo vor allem in der Kindererziehung, im Gesundheitswesen und in der Altenpflege, wie sie im Interview mit Yahoo betont. Als sie am Bildschirm verfolgte, wie der NASA-Roboter auf dem roten Planeten landete, sei ihr bewusst geworden, wie wenig noch über den Alltagseinsatz der Technik geforscht wurde, sagt sie.

Angst davor, dass die Maschinen künftig Menschen ersetzen könnten, sei ungerechtfertigt, erklärt Cynthia Breazeal gegenüber Yahoo Nachrichtenmoderatorin Katie Couric. Es gehe vielmehr darum, die menschliche Arbeit zu unterstützen.

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