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Jeroen Dijsselbloem angeblich vor Kür zum Juncker-Nachfolger

Brüssel (dapd). Nach dem letzten EU-Gipfel im Dezember hatte er sich selbst ins Gespräch gebracht, nun sind laut Medienberichten auch die französischen Vorbehalte so gut wie ausgeräumt: Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem werde "aller Voraussicht nach" am 21. Januar zum Vorsitzenden der Eurogruppe gewählt und die Nachfolge des Luxemburgers Jean-Claude Juncker antreten, meldete das "Handelsblatt" unter Berufung auf EU-Diplomaten.

Der 46-jährige Sozialdemokrat wird von Deutschland unterstützt, er gilt als sparsamer Reformer mit hervorragendem Draht zum rechtsliberalen Ministerpräsidenten Mark Rutte. Und eine konsensfähige Alternative zu Dijsselbloem ist nicht in Sicht. Am (morgigen) Mittwoch will Frankreichs Ressortchef Pierre Moscovici, der zunächst reserviert auf den erst wenige Monate amtierenden Niederländer reagierte, Dijsselbloem in Paris empfangen. Hinterlasse er einen guten Eindruck, werde Frankreich keine Einwände mehr erheben, schrieb das "Handelsblatt".

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