Deutsche Märkte schließen in 3 Stunden 41 Minuten
  • DAX

    15.596,34
    +27,61 (+0,18%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.126,15
    +9,53 (+0,23%)
     
  • Dow Jones 30

    34.838,16
    -97,31 (-0,28%)
     
  • Gold

    1.812,80
    -9,40 (-0,52%)
     
  • EUR/USD

    1,1893
    +0,0017 (+0,14%)
     
  • BTC-EUR

    32.407,77
    -1.121,78 (-3,35%)
     
  • CMC Crypto 200

    935,30
    -25,60 (-2,66%)
     
  • Öl (Brent)

    71,47
    +0,21 (+0,29%)
     
  • MDAX

    35.328,61
    -55,63 (-0,16%)
     
  • TecDAX

    3.715,45
    -2,49 (-0,07%)
     
  • SDAX

    16.548,46
    -1,46 (-0,01%)
     
  • Nikkei 225

    27.641,83
    -139,19 (-0,50%)
     
  • FTSE 100

    7.107,86
    +26,14 (+0,37%)
     
  • CAC 40

    6.746,07
    +70,17 (+1,05%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.681,07
    +8,39 (+0,06%)
     

Jeff Bezos tritt ab – Amazon bekommt einen neuen CEO

·Lesedauer: 3 Min.
Jeff Bezos – der reichste Mensch der Welt – plant die nächste Herausforderung für den 20. Juli, wenn er mit seiner Firma Blue Origin ins All fliegt.
Jeff Bezos – der reichste Mensch der Welt – plant die nächste Herausforderung für den 20. Juli, wenn er mit seiner Firma Blue Origin ins All fliegt.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Amazon-Chef Jeff Bezos hat am Montag in den USA die Führung des E-Commerce-Konzerns an Andy Jassy, den bisherigen Cloud-Chef des Unternehmens, übergeben. Bezos gründete Amazon einst als Internet-Buchhändler und baute es zum weltweit größten Online-Händler und Cloud-Computing-Unternehmen aus. 2018 knackte Amazon als zweites US-Unternehmen nach Apple einen Börsenwert von einer Billion US-Dollar. Im Februar überstieg der Quartalsumsatz zum ersten Mal 100 Milliarden Dollar.

Jassy erbt damit ein erfolgreiches Unternehmen, doch er steht auch einer Reihe interner und externer Herausforderungen gegenüber. Amazon wird von Kartellbehörden in den USA und im Ausland untersucht. Es wird von Gesetzgebern mit Forderungen unter Druck gesetzt und auch innerhalb der Firma beschweren sich Mitarbeiter immer wieder über die Arbeitsbedingungen. [Mehr bei CNBC und Bloomberg]

Auf Gründerszene zeigen wir euch heute Gründer, die die Umsätze und Nutzerzahlen ihrer Startups offen im Netz teilen. Für sie ist die Methode zum Wachstumsturbo geworden. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Rimac kauft dem Volkswagen-Konzern eine Mehrheitsbeteiligung an der Luxusmarke Bugatti ab. Der kroatische Elektrospezialist Rimac hatte schon länger Interesse an den sehr teuren und schnellen Autos gezeigt. Rimac wird künftig 55 Prozent der Anteile an einem neuen Gemeinschaftsunternehmen namens Bugatti-Rimac halten. Die VW-Marke Porsche wird an dem neuen Joint Venture, das im vierten Quartal gegründet werden und in Zagreb sitzen soll, ebenfalls beteiligt sein und die verbleibenden 45 Prozent halten. Der deutsche Sportwagenhersteller setzt immer mehr auf das Geschäft mit E-Autos, obwohl er den Verbrennermotor nicht völlig aufgeben will. [Mehr bei Handelsblatt und Manager Magazin]

Investitionen: Agrando erhält laut eines Medienberichts eine Finanzspritze über zwölf Millionen Euro. Das Startup aus München setzt sich für die Digitalisierung in der Landwirtschaft ein und will den E-Commerce im Agrarsektor vorantreiben. Gründer Jonathan Bernwieser will mit dem frischen Geld verstärkt in Europa expandieren. Auch das französische Startup Manomano hat eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Die E-Commerce-Plattform, die sich auf Heimwerker- und Gartenprodukte konzentriert, erhält 355 Millionen US-Dollar und wird mit 2,6 Milliarden Dollar bewertet. [Mehr bei Handelsblatt und Techcrunch]

Didi sollte seinen Börsengang in den USA eigentlich verschieben – dies war laut eines Medienberichts der Wunsch der chinesischen Aufsichtsbehörden, die den Fahrdienstleister nun untersuchen und am Montag den Download der App im App Store gestoppt haben. Doch für Didi wäre eine Verzögerung des IPOs problematisch gewesen und da es keine direkte Anordnung gab, setzte das Unternehmen den Börsengang fort. Die Notierung an der New Yorker Börse brachte Didi dann rund 4,4 Milliarden US-Dollar ein. [Mehr bei Wall Street Journal und Bloomberg]

Nexperia hat die Übernahme des größten Chipentwicklers in Großbritannien bestätigt. Nexperia, das in chinesischer Hand ist, soll für Newport Wafer Fab (NWF) laut eines Medienberichts über 60 Millionen Pfund bezahlen, wobei die Details des Deals nicht offiziell bekannt gegeben wurden. In Großbritannien ist die Übernahme mit Besorgnis aufgenommen worden. Kritiker mahnen, dass es in einer Zeit, in der weltweit ein Chipmangel herrscht, nicht sinnvoll sei, ein Unternehmen wie NWF an ein chinesisches Unternehmen zu verkaufen. [Mehr bei CNBC]

Daimler Trucks, AB Volvo und Traton, drei große europäische Lkw-Hersteller, haben am Montag angekündigt, ein Joint Venture zu gründen, um ein elektrisches Batterieladenetzwerk für Fernverkehr-Lkw und Busse aufzubauen. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur war eine zentrale Hürde für die Massenakzeptanz batteriebetriebener Fahrzeuge. Die drei Unternehmen, die alle Elektro-Lkw bauen und normalerweise Konkurrenten sind, werden gemeinsam 500 Millionen Euro in das Unternehmen investieren, das ihnen zu gleichen Teilen gehört und 2022 seinen Betrieb aufnehmen soll. [Mehr bei Reuters]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Unsere Autorin Lisa Ksienrzyk verrät euch, wie ihr ganz einfach fünf Tage mehr Urlaub pro Jahr bekommen könnt. Das Zauberwort heißt Bildungsurlaub. Denn der steht fast jedem Mitarbeiter zu. [Mehr bei Gründerszene+]

Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.